Mit Zasta nie mehr Belege suchen Hier kommt die “automatische Steuererklärung”

Bei Zasta können Onliner ihre Steuererklärung machen. Geführt wird Zasta, das bisher noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten ist, von bajomi-Macher Michael Potstada und Ruven Klöcker. Letzterer ist Finanzberater bei der Kanzlei Klöcker, Knippenberg & Partner.
Hier kommt die “automatische Steuererklärung”

Auf den schönen Namen Zasta hört ein junges Steuer-Start-ups aus Münster. Das brandneu Unternehmen verspricht seinen Nutzern die Erstellung einer “automatischen Steuererklärung” – und zwar in drei Minuten. Auf der Website heißt es zum Konzept weiter: “Zasta macht der Angst vor der Steuererklärung ein Ende. Du musst keine Belegen suchen, keine komplizierten Formulare ausfüllen und definitiv keinen Wartezettel im Finanzamt ziehen. Dank Deiner steuerlichen Vollmacht kann Zasta alle lästigen Schritte einer Steuererklärung für Dich erledigen”.

Das Konzept geht sogar so weit, dass das junge Unternehmen sich um die Übertragung der Vollmachten etc. kümmert, wenn man vorher einen anderen Steuerberater hatte. Für die Nutzer ist Zasta kostenlos. Erst wenn das Start-up eine Rückerstattung ermittelt, reichen Zasta die Steuererklärung beim Finanzamt ein. Hierfür berechnet das Unternehmen eine Service-Gebühr von 25 % der Erstattungshöhe im jeweiligen Steuerjahr.

Geführt wird Zasta, das bisher noch nicht öffentlich in Erscheinung getreten ist, von bajomi-Macher Michael Potstada und Ruven Klöcker. Letzterer ist Finanzberater bei der Kanzlei Klöcker, Knippenberg & Partner. Klöcker absolvierte seinen MSc in Finance mit Schwerpunkt Investment Management an der Henley Business School. Damit ist dann auch klar, was bei Zasta gemeint ist, wenn es heißt: “Unser Team besteht aus Technologen, Innovatoren und Steuerberatern mit über 25 Jahren Erfahrung. Eine einzigartige Kombination in der deutschen Steuerlandschaft”.

Stimmt, zumal es eine Kombi aus alter und neuer Welt ist. Berufsrechtlich könnten dem Unternehmen aber einige Sachen – etwa die Service-Gebühr – um die Ohren fliegen. Vielleicht steht deswegen an anderer Stelle nur dies: “Zasta ermittelt Deine Rückerstattung und schickt dir ein Angebot. Fertig!” Angebot klingt auch besser als pauschal 25 %.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.