#5um5

“Meine Familie unterstützt mich bei allem, was ich tue”

"Mein Arbeitstag startet meistens so gegen 7 Uhr morgens mit einer Runde laufen, danach geht es ins Büro", sagt Constantin Eis vom Matratzen-Startup Casper. "Vormittags arbeite ich mit den Teams in meiner Zeitzone in Europa, nachmittags verschiebt sich das ganze mehr Richtung Amerika."
“Meine Familie unterstützt mich bei allem, was ich tue”
Montag, 23. Januar 2017VonAlexander Hüsing

Unsere Rubrik “5um5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Fragen an Constantin Eis, Global Managing Director und Co-Founder beim Matratzen-Startup Casper.

Wie sieht Dein ganz normaler Start-up-Arbeitsalltag aus – von früh bis spät?
Mein Arbeitstag startet meistens so gegen 7 Uhr morgens mit einer Runde laufen, danach geht es ins Büro, dort bin ich meistens zwischen 9 und 10 Uhr. Vormittags arbeite ich mit den Teams in meiner Zeitzone in Europa, nachmittags verschiebt sich das ganze mehr Richtung Amerika.

Was würdest Du bei Deinem nächsten Start-up anders machen?
Ich würde probieren kein physisches Produkt mehr zu verschicken, sondern etwas digitales.

Wer war der Held deiner Kindheit?
Neil Armstrong, ich wollte immer als Kind Astronaut werden, vor allem als wir mal in Florida waren und uns die Raketen bei der NASA angesehen haben. Und dann natürlich fast alle Fussballer der Nationalmannschaft von 1990!

Wie hat Dein Umfeld, Deine Familie drauf reagiert, als Du verkündet hast, dass Du ein Start-up gründen willst?
Meine Familie unterstützt mich bei allem, was ich tue. Ich hatte ja das große Glück, von meinen Eltern immer das Gefühl vermittelt zu bekommen, unternehmerisch ein Risiko eingehen zu können, so wie Sie es auch nach ihrem Studium gemacht haben. Mein Umfeld hofft natürlich darauf, dank mir selber auf der besten Matratze der Welt schlafen zu können.

Welche Veranstaltung sollte man als Gründer unbedingt besuchen?
Ich war kürzlich auf dem Web Summit in Lissabon und habe die Atmosphäre dort sehr genossen. Generell sollte man versuchen, sich wirklich zu überlegen, welche Veranstaltung für einen Mehrwert bietet. Jede davon eröffnet wieder neue Perspektiven, kann aber schnell auch zu einer Zeitverschwendung werden. Ab und zu nehme ich mir auch die Zeit für Veranstaltungen, die nicht unmittelbar etwas mit unserem Thema zu tun haben. Wenn man sich mit offenen Augen umsieht, eröffnet einem das ganz neue Angriffspunkte für unlösbar scheinende Herausforderungen.

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Alexander Hüsing

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.