Endeit Capital investiert in Contorion Zweistelliger Millionenbetrag für Schrauben und Nägel

"Contorion ermöglicht es Handwerkern und industriellen Betrieben sich voll und ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Durch innovative Datennutzung für gewerbliche Kunden fallen Vertreter- oder Fachgeschäftsbesuche weg", sagt Christoph Neuhaus von Endeit.
Zweistelliger Millionenbetrag für Schrauben und Nägel

Contorion, der Werkzeugshop von Project A Ventures, holt sich weitere finanzstarke Investoren an Bord. Nach kloeckner.v, dem Investment-Vehikel von Klöckner und Bauer Venture Partners investiert nun auch der niederländische Kapitalgeber Endeit Capital in das junge Start-up. Insgesamt fließt dabei ein zweistelliger Millionenbetrag in Contorion, das 2014 von Frederick Roehder, Richard Schwenke und Tobias Tschötsch gegründet wurde – siehe “Contorion verkauft Schrauben, Haken und Nägel“.

“Wir freuen uns sehr, unsere Expansion mit dieser signifikanten Finanzierung weiter voran treiben zu können. Das Investment bestätigt die besondere und unabhängige Position von Contoiron im deutschen Markt”, sagt Mitgründer Tschötsch. Nach eigenen Angaben verfügt das Start-up, das rund 100 Mitarbeiter beschäftigt, bereits über 150.000 Kunden in Deutschland und Österreich. Im laufenden Jahr verzeichne das Unternehmen “bereits Netto-Umsätze in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags”. Seit wenigen Wochen setzt die Jungfirma dabei auch auf die Offline-Welt. In Berlin eröffnete Contorion gerade ein eigenes Geschäft. “Es geht vor allem um Vertrauen und Nähe zum Kunden – Hersteller wissen, wie wichtig eine ganzheitliche Nutzererfahrung von erklärungsbedürftigen Produkten und die emotionale Inszenierung von Marken im Bereich Handwerk und Industrie sind”, sagt Tobias Tschötsch.

“Contorion ermöglicht es Handwerkern und industriellen Betrieben sich voll und ganz auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Durch innovative Datennutzung und Best-in-Class Service für gewerbliche Kunden fallen Vertreter- oder Fachgeschäftsbesuche weg – alles kommt auf Knopfdruck direkt zum Betrieb. Dank dieses Angebots konnte Contorion mit seinem starken Wachstum eine innovative Führungsposition im deutschen B2B-E-Commerce Markt besetzen”, sagt Christoph Neuhaus von Endeit zum Investment. Der Geldgeber aus den Niederlanden legte kürzlich einen millionenschweren Fonds auf (125 Millionen). Rund die Hälfte der Summe ist dabei für Investments auf dem deutschen Markt vorgesehen. Contorion ist das erste Investment in Deutschland aus diesem Fonds.

Update: Wie Gründerszene im Handelsregister entdeckte, ist bei der Finanzierungsrunde auch die Kärcher Beteiligungs GmbH, ein Ableger des Traditionsunternehmens Kärcher, an Bord.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.