#5um5 “Wir sind das neue Uber for X”

"Man sitzt nicht ständig neben Leuten wie Travis Kalanick oder Evan Spiegel im Flieger, oder schreibt mal eben Flat-White-nippend ein paar E-Mails aus dem Soho House, sondern eine Gründung ist blood, sweat and tears", sagt Antonia Albert von Careship.
“Wir sind das neue Uber for X”

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Fragen an Antonia Albert (Foto: Mitte), die mit Careship eine Plattform zur Vermittlung von Betreuungskräften gründete.

Wie sieht Ihr ganz normaler Start-up-Arbeitsalltag aus – von früh bis spät?
Powerfrühstück, guter Kaffee, Morning Standup, Meetings, 100 ungeplante Sachen, Lunch, 100 weitere ungeplante Sachen, Abendessen, und endlich Zeit um zu arbeiten.

Was hätten Sie gerne vor der Gründung gewusst?
Man sitzt nicht ständig neben Leuten wie Travis Kalanick oder Evan Spiegel im Flieger, oder schreibt mal eben Flat-White-nippend ein paar E-Mails aus dem Soho House, sondern eine Gründung ist blood, sweat and tears. Und die allerwichtigste Entscheidung ist, mit wem man diesen Marathon gemeinsam läuft.

Was war der lehrreichste bzw. der beste Fehler, den Sie gemacht haben?
Mit Agenturen zu arbeiten: Agenturen verstehen dein Business nicht genug, kosten zu viel Geld und extrem viel Zeit zu managen. So viel wie möglich selber machen!

Was sollten Gründer vor Investoren niemals sagen oder machen?
Wir sind das neue Uber for X.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Start-up?
Die wichtigste Frage, die sich jeder Gründer stellt. 1. Bekanntenkreis und Facebook, 2. Linkedin, 3. Ausschreibungen in Gründer- oder Anzeigenportalen. Besser viel Zeit in HR investieren als aus der Not jemand Unpassenden anzustellen – jeder im Team muss an die Vision glauben und gut ins Team passen – vom CTO bis zum Praktikanten.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.