Mega-Runde in Berlin FinTech-Pionier smava holt sich 34 Millionen

"Wir freuen uns sehr über die Beteiligung von Runa Capital, Verdane Capital und mojo.capital", sagt Alexander Artopé, Mitgründer von smava. "Damit können wir weiter unsere Mission eines voll automatisierten Ratenkredits zu besten Zinsen verfolgen.
FinTech-Pionier smava holt sich 34 Millionen

Im April des vergangenen Jahres gab es ein starkes Lebenszeichen von smava – damals sammelte der Kreditvergleicher 16 Millionen Dollar ein. Nun gibt es ein noch stärkeres Lebenszeichen des Unternehmens, das 2007 als reines Peer-to-Peer-Konzept startete. Der Growth-Investor Runa Capital, das Private-Equity-Unternehmen Verdane Capital, mojo.capital und bestehende Investoren wie Earlybird Venture Capital investieren imposante 34 Millionen US-Dollar in smava. Den Einstieg von Verdane Capital hatten wir Ende August bereits exklusiv verkündet.

“Wir freuen uns sehr über die Beteiligung von Runa Capital, Verdane Capital und mojo.capital”, sagt Alexander Artopé, Mitgründer von smava. “Damit können wir weiter unsere Mission eines voll automatisierten Ratenkredits zu besten Zinsen verfolgen. Mit dem neuen Kapital sind wir zudem in der Lage, unseren Kundenbestand auszubauen, weiter talentiertes Personal für smava zu gewinnen und unsere hauseigene Scoring-Technologie zu verbessern.”

Nach eigenen Angaben vermittelte das Start-up, das 160 Mitarbeiter beschäftigt, “in den letzten Jahren Ratenkredite im Gesamtwert von mehr als 1,75 Milliarden US-Dollar”. “smava ist eines der vielversprechendsten europäischen FinTech-Unternehmen. In den meisten europäischen Ländern liegt der Anteil der online vermittelten Kredite unter 10 %. Das zeigt, wie groß das Potenzial für smava ist”, sagt Hendrik Aspén, Partner bei Verdane Capital.

Seit dem Start im Jahre 2007 flossen bisher rund 64 Millionen Dollar in das Unternehmen, das von Alexander Artopé, Eckart Vierkant und David Hanf geführt wird. Wettbewerber von smava sind indirekt Anbieter wie Auxmoney, Lendico und Co. Wobei sich smava mit den Bankenkrediten deutlich anders aufstellt als die Konkurrenten, bei denen private Geldgeber im Fokus stehen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.