566 Millionen sind im Topf EQT Ventures – schwedisches Geld für deutsche Start-ups

In kurzer Zeit investierte EQT Ventures aus Schweden zuletzt in mehrere Start-ups. Für weitere Investments in Deutschland hat EQT Ventures noch reichlich Geld auf der hohen Kante liegen. Gerade erst verkündete der Kapitalgeber einen neuen Fonds, in dem 566 Millionen Euro drin sind.
EQT Ventures – schwedisches Geld für deutsche Start-ups

Immer mehr millionenschwere neue und alte deutsche Venture Capital-Geber bringen sich in Stellung – siehe “Neue und alte VCs, die richtig tiefe Taschen haben“. Aber auch immer mehr ausländische Kapitalgeber drängen auf den deutschen Markt. Zuletzt fiel uns etwa EQT Ventures, der Venture-Capital-Arm der schwedischen Private-Equity-Gruppe EQT, auf.

Gemeinsam mit anderen Investoren pumpte EQT Ventures zuletzt 6 Millionen Dollar in riskmethods, eine cloud-basierte Supply Chain Risk Management-Lösung, 5 Millionen Euro in Holidu, eine Suchmaschine für Ferienhäuser und Ferienwohnungen, und 10 Millionen Dollar in Service Partner One, ein Start-up, das das Office Management digitalisiert. Für weitere Investments in Deutschland hat EQT Ventures noch reichlich Geld auf der hohen Kante liegen. Gerade erst verkündete der Kapitalgeber einen neuen Fonds, in dem 566 Millionen Euro drin sind.

Die jeweiligen Gründer der Start-ups, in die EQT Ventures bisher investiert hat, sind voller Erwartungen, was den Geldgeber anbelangt. “Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen normalen Venture-Capital-Gesellschaften und ambitionierten: EQT Ventures besteht aus einem erfahrenen Team ehemaliger Unternehmer, die uns mit der Expertise ihres In-house-Beratungsteams bei unserer anspruchsvollen Reise unterstützen. Dies hat uns überzeugt”, sagt Rolf Zimmer von riskmethods.

Sven Hock von Service Partner One ergänzt: “Wir haben uns dazu entschieden, mit EQT Ventures zu arbeiten, weil wir nicht nur ihren unternehmerischen Investmentansatz schätzen, sondern weil als Teil der schwedischen Private-Equity-Gruppe EQT AB über eine einzigartige Expertise in den Bereichen Tech und Facility Management verfügen. Es ist eine großartige Chance für uns, mit den renommiertesten Experten der Branche zu arbeiten”.

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Foto: Sweden from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.