#5um5 5 Berliner FinTech-Start-ups, die bald jeder kennt

Die Gründerhauptstadt Berlin ist längst auch eine Hochburg für FinTech-Start-ups. OptioPay etwa wickelt mit seiner "neuartigen Auszahlungsplattform Zahlungen von Unternehmen an deren Kunden oder Mitarbeiter ab". Hier 5 Berliner FinTech-Start-ups, die bald garantiert jeder kennt.
5 Berliner FinTech-Start-ups, die bald jeder kennt

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Berliner FinTech-Start-ups, die gerade gut abheben.

bonify

bonify vermittelt seinen Nutzern Finanzprodukte, die zu deren Finanzsituation und Bonität passen sollen. Das Start-up verdient dabei Geld durch die Vermittlung von Produkten – etwa Kredite, Versicherungen oder Mobilfunkverträge. Grundlage dafür sind Informationen zur Bonität, also zum Scoring, die Nutzer bei bonify kostenlos bekommen. “Die Verbraucher erhalten die Hoheit über die eigenen Daten erhalten und können sie – mit Unterstützung durch bonify – zur Optimierung der persönlichen finanziellen Situationen einsetzen”, sagt Mitgründer Gamal Moukabary.

Clinc

Mit Clinc, einem System zum automatischen Sparen, treten Julien Arnold, der ehemalige Macher der Multibanking App Numbrs, sowie der Product Design- und UX-Experte Andreas Sohns gegen Unternehmen wie Digit oder Acorns an. Zum Konzept: Clinc spart Geld – unauffällig im Hintergrund. Mit einem “Dynamic Intelligence”-Algorithmus will das Duo Sparbeträge seiner Nutzer anhand deren Konsumverhalten erkennen und sparen, “wenn der Nutzer es nicht merkt”.

Fraugster

Fraugster bringt sich als Anti-Fraud-Software mit Echtzeit-Big-Data-Lösung in Stellung und will E-Commerce-Firmen weltweit dabei helfen, betrügerische Transaktionen zu entdecken – und zwar noch bevor diese überhaupt passieren. Es geht somit um einen Milliardenmarkt. Wie aus dem Umfeld des Start-ups zu hören ist, floss bereits eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Unter anderen investierte Click&Buy-Macher Charles Fränkl in Fraugster.

iBondis

Die Kreditplattform iBondis – mit Kreditsummen zwischen 20.000 und einer Million Euro – zielt vor allem auf kleinere Mittelständlern ab. Gegründet wurde das Unternehmen von Ram Chawla, Alessandro Felisi, Christian Nothacker (vorher Italien-Chef bei SumUp) und Alex Riesenkampff (vorher Head of Business Development bei SumUp). Run Capital investierte kürzlich stattliche 6 Millionen in das junge Start-up.

OptioPay

OptioPay wickelt mit seiner “neuartigen Auszahlungsplattform Zahlungen von Unternehmen an deren Kunden oder Mitarbeiter ab”. Das Start-up wurde von Oliver Oster und Marcus Börner, ehemals reBuy, gegründet. DVH Ventures, Nord LB, main incubator, Berlin Ventures, Auden und das Family Office Elkstone Capital investierten gerade erst 7 Millionen Euro in das Berliner Start-up. Via OptioPay können Unternehmen ihren Kunden Geld auszahlen – etwa Gutscheine, deren Betrag höher ist als der eigentlich Auszahlungswert.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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