B2C-Produkt eingestellt Nach GoButler setzt auch Sixtyone nun auf B2B

Der Concierge-Service Sixtyone Minutes setzt nun auch auf B2B. Das B2C-Produkt wurde nun aus "strategischen Gründen eingestellt", berichtet Sixtyone-Mitgründer Michael Gnamm. Mitbewerber GoButler entwickelte sich zuletzt ebenfalls zum B2B-Dienstleister.
Nach GoButler setzt auch Sixtyone nun auf B2B

Nach dem Hype-Start-up GoButler, das sich in den vergangenen Monaten vom Full-Service-Butler zum Concierge-Service für Flugreisen und dann zum B2B-Dienstleister entwickelte, entwickelt sich nun auch der Berliner Concierge-Service Sixtyone Minutes, das vor dem Wettbewerber im Markt aktiv war, in eine ganz andere Richtung. Das Start-up stellt nun ebenfalls seinen Privatkundendienst ein. Bisher waren etwa Tischreservierungen, Vertragskündigungen oder Reisetransfers – gegen eine monatliche Abogebühr – das tägliche Brot von Sixtyone Minutes.

“Seit Anfang Juni kann man den Service nicht mehr privat nutzen, die treuesten Kunden haben nach dem Ablauf des Memberships eine kostenlose Verlängerung erhalten. Demnächst starten wir Projekte mit Unternehmen (um wen es sich handelt, geben wir zu entsprechendem Projektstart preis), möglicherweise seid Ihr dort bereits Kunde und könnt den Service gratis über die App der Unternehmen nutzen”, teilt das Unternehmen dazu mit.

Auf Nachfrage von deutsche-startups.de berichtet Sixtyone-Mitgründer Michael Gnamm, der sein Konzept auch in der “Höhle der Löwen” pitchte: “Wir haben die letzten anderthalb Jahre unsere Learnings um- und Prozesse aufgesetzt. Letzten Sommer haben wir das Business-Produkt gelauncht, mit dem Unternehmen die Plattform als Lösung zur Kommunikation mit ihren Kunden nutzen können und on top Assistenzdienste anbieten. Seit Herbst 2015 laufen unsere Business-Sales und wir fangen nun an, die ersten Früchte zu ernten”.

Das B2C-Produkt wurde nun aus “strategischen Gründen eingestellt”. Aktuell arbeite das Team an der Finalisierung eines großen Referenzprojektes. Details kann Gnamm noch nicht verraten. Concierge-Dienste scheinen somit ein Auslaufmodell zu sein – zumindest in der B2C-Welt.

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Foto: Butler from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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