Berliner Reisegigant Goldman Sachs und Co. pumpen 45 Millionen in GoEuro

"Die neue Investition ist die Bestätigung unserer Fortschritte, die wir seit dem Start vor zweieinhalb Jahren gemacht haben. Sie wird uns ermöglichen, unser Wachstum weiter zu beschleunigen", sagt Naren Shaam, Gründer der Reiseplattform GoEuro.
Goldman Sachs und Co. pumpen 45 Millionen in GoEuro

Das Berliner Start-up GoEuro gehört schön länger zu den “50 Start-ups, die wir nicht mehr aus den Augen lassen“. Bereits im vergangenen Jahr investierten New Enterprise Associates (NEA) und Co. stattliche 27 Millionen Dollar in die Reisesuchmaschine. Nun legt das junge Unternehmen, das seinen Nutzern einen Überblick über 40 Bahn- und über 300 Bus-Unternehmen sowie allen Airlines bietet, nach und holt sich von Goldman Sachs, Atomico, Yuri Milner und Tom Stafford, Sebastian Siemiatkowski (Klarna) und Ilkka Paananen (Supercell) weitere 45 Millionen Dollar.

“Die neue Investition ist die Bestätigung unserer Fortschritte, die wir seit dem Start vor zweieinhalb Jahren gemacht haben. Sie wird uns ermöglichen, unser Wachstum weiter zu beschleunigen und unser Berliner Team von bereits 150 Mitarbeitern aus 32 Nationen deutlich zu verstärken”, sagt Naren Shaam, Gründer von GoEuro. Das Start-up erreiche bereits heute Reisende aus mehr als 120 Ländern in 15 Sprachen. “Das internationale Team von GoEuro ist eines der besten der Branche. Ehemalige Mitarbeiter globaler Technologie-Marken haben das Team zuletzt verstärkt und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Naren und seinem Team”, sagt Niklas Zennström, Gründer von Atomico.

Insgesamt flossen bisher vermutlich rund 80 Millionen US-Dollar in GoEuro. Der Einstieg von Goldman Sachs wird dabei für viele Gerüchte sorgen – wie immer, wenn Goldman Sachs bei einem Start-up einsteigt, darf man getrost von einem Börsengang als mögliches Ziel ausgehen – wie bei ekomi, Foodpanda, windeln.de und Mister Spex.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.