Auch Siemens investiert tado holte sich bisher 30 Millionen Euro Investorengelder

Target Partners, Shortcut Ventures, BayBG und Co. sowie Siemens und Statkraft Ventures investieren 15,2 Millionen Euro in tado. Das junge Münchner Unternehmen macht mit seiner Technologie, seiner Hardware, sowohl alte, als auch neue Heizungssysteme fit für das Internet.
tado holte sich bisher 30 Millionen Euro Investorengelder

Erst im Sommer des vergangenen Jahres pumpten Target Partners, Shortcut Ventures und Co. 10 Millionen Euro in den intelligenten Heizungsassistenten tado. Nun holt sich das junge Unternehmen erneut Geld – diesmal sind es 15,2 Millionen Euro. Insgesamt flossen damit bisher 30 Millionen Euro in das Münchner Start-up, das 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet wurde. In der aktuellen Finanzierungsrunde investieren neben Target Partners, Shortcut Ventures, BayBG und Co. auch Siemens und Statkraft Ventures in tado.

Das junge Unternehmen macht mit seiner Technologie, seiner Hardware, sowohl alte, als auch neue Heizungssysteme fit für das Internet. Die App des Start-ups schmeißt dann beispielsweise die Heizung an, wenn der jeweilige Nutzer sich auf den Heimweg macht. Lokale Wettervorhersagen und selbstlernende Algorithmen sollen zudem helfen, die Energiekosten zu reduzieren. “Es besteht kein Zweifel, dass die Klimasteuerung in den eigenen vier Wänden zukünftig digital und eng vernetzt mit lokalen Dienstleistern stattfinden wird. Mit tado wollen wir der weltweit führende Anbieter sein – mit den kompatibelsten Produkten, den intelligentesten Apps und den besten Service Angeboten”, sagt Christian Deilmann, Gründer von tado.

Hausbesuch bei tado

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ds-Haus- und Hoffotograf Andreas Lukoschek durfte sich bei tado° einmal ganz genau umsehen – er fand unter anderem ganz viele Stecker. Einige Eindrücke gibt es in unserer kleinen, aber feinen Fotogalerie.

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* tado°-Mitgründer Christian Deilmann über das Internet of Things

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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