Chronext verkauft Luxusuhren – Sammlerstück für 540.000 Euro bereits verkauft

Uhren sind toll – teure Uhren noch toller! Für so manchen, gutbetuchten Sammler sind sie darüber hinaus auch Investitionsobjekte, mit denen sie sich identifizieren und die für sie Werte repräsentieren. Für Käufer solcher […]
Chronext verkauft Luxusuhren – Sammlerstück für 540.000 Euro bereits verkauft

Uhren sind toll – teure Uhren noch toller! Für so manchen, gutbetuchten Sammler sind sie darüber hinaus auch Investitionsobjekte, mit denen sie sich identifizieren und die für sie Werte repräsentieren. Für Käufer solcher Produkte betreibt Chronext (www.chronext.com) seine E-Commerce-Plattform für den Luxusuhren-Markt. Einen Coup konnte Chronext bereits mit dem Verkauf einer Sammleruhr im Wert von 540.000 Euro landen.

“Wir möchten für unsere Kunden die komplexen Strukturen des Uhrenmarktes vereinfachen. Unsere Mission ist es, Menschen zu ermöglichen sich auf die schönen Aspekte des Uhrenkaufs zu konzentrieren, indem wir alle Sicherheits- und Logistikprobleme beseitigen und ein großes Angebot bereitstellen. Wir sind überzeugt davon, dass die schwierigste Entscheidung beim Uhrenkauf sein sollte, für welches Modell man sich entscheidet”, beschreibt Mitgründer Ludwig Wurlitzer die Mission von Chronext.

Die E-Commerce-Plattform bewegt sich seit Anfang 2013 im so genannten “High Involvement”-Bereich des Uhrenmarktes. Dies bedeutet, dass sich Interessierte vor dem Kauf einer Luxusuhr intensiv mit dem Produkt beschäftigen, in das auch ein gewisses Maß an Emotionalität mit hineinspielt – ab einem gewissen Preis kann man durchaus von einem Investitionsobjekt sprechen. Darauf spielt auch das “ext” im Plattform-Namen an, das für “exchange trading”, also “Börsenhandel”, steht. Entsprechend exklusiv sind die Marken, die bei Chronext gehandelt werden: Unter anderen finden sich Uhren von Rolex, Omega, Bvlgari und Chanel. Einen ersten Erfolg konnte das Team kürzlich mit dem Verkauf einer Patek Philippe-Uhr landen: Das gute Stück ging für 540.000 Euro über den virtuellen Ladentisch.

Chronext kümmert sich um Logistik, zertifiziert Uhren und vergibt Garantien

Möchte ein Uhrenbesitzer sein “Schmuckstück” veräußern, holt Chronext es ab und lässt es in seiner eigenen Werkstatt überprüfen, die gleichzeitig auch als Logistik-Hub dient. Chronext gibt eine internationale einjährige Garantie und zertifiziert die Uhren zusätzlich. Daraufhin erstellt das Team neue Produktfotos, bevor die Uhr im Shop landet und erworben werden kann. Neben dem An- und Verkauf repariert Chronext Kundenuhren auch oder wartet sie. Aktuell befinden sich über 1.000 Uhren im Portfolio, mehrere tausend Uhren seien “verbindlich zugesagt”. In einigen Monaten möchte Chronext dann etwa 5.000 Uhren anbieten.

Philipp Man, der zweite Mitgründer, erläutert, wo es mit Chronext hingehen soll: “Unser Ziel ist es, dass wir in den kommenden Jahren zum führenden Anbieter für direkt verfügbare Luxusuhren weltweit werden und unser Inventar bis Ende 2013 von einem Gesamtwert von momentan 15 Million Euro auf 45 Millionen Euro verdreifachen. Der Luxusuhren-Markt ist zwar stark, doch das online Transaktionsvolumen ist nur ein Bruchteil vom Gesamtmarkt”.

“WatchHunter”-Dienst sucht nach der Wunschuhr

Als zusätzlicher Service geht Chronext für Kunden mit seinem WatchHunter “auf die Jagd”. Findet ein Kunde seine Wunschuhr bei Chronext nicht, sucht er in anderen Webshops und füttert das Chronext-Team mit mindestens einem Weblink. Daraufhin versucht das Team die Uhr zu finden und zum bestmöglichen Preis anzubieten.

Screenshot der Webseite zum Chronext WatchHunter-Service

Zwei Finanzierungsrunden bringen mehr als eine Million Euro

Eine ungenannte Schweizer Vermögensgesellschaft verhalf der Chronext AG 2012 zu einer ersten Finanzierungsrunde in Höhe von 300.000 Euro, eine zweite über Business Angels sowie Freunde & Familie ist größtenteils abgeschlossen und bewegt sich im einstelligen Millionenbereich. In Sachen Geschäftsmodell ist Chronext mit 10 bis 20 % am Umsatz beteiligt, Provisionen von Partnerhändlern fallen unterschiedlich hoch aus, liegen aber meist im einstelligen Bereich.

eBay ist ein schwergewichtiger Konkurrent

An Mitbewerbern sind zum Beispiel eBay (www.ebay.de) und Montredo (www.montredo.com) zu nennen, mit Horando (www.horando.de) soll demnächst ein weiterer Anbieter im Luxusuhren-Markt starten, deutsche-startups.de berichtete. Gerade eBay wird durch seine starke Präsenz in dem Bereich schwer zu knacken sein. Chronext will durch seinen Service mit Echtheitsprüfung, Partnernetzwerk und Uhrenreparatur aus einer Hand aus der Masse hervorstechen.

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.



  1. steve

    chrono24 ist keine Konkurrenz aber ebay?

    aja…. “Journalist” also….



  2. Thomas Handerson

    Weiss man welcher VC dahinter steckt? Seite gefällt mir auf jeden Fall



  3. Roman

    Firma mit dem Umsatz nutzt Google Translator für Übersetzung der Texte bei Artikelbeschreibung? Da stimmt was nicht.



  4. Peter

    Ich sehe da kein google translator?



  5. Roman

    Auf Deutsche Seite sicherlich nicht. Auf Russisch wurde alles mit translator gemacht.

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