Wine in Black übernimmt Frankreichableger von Lot18

Spannende Entwicklung: Der Shoppingclubs Wine in Black (www.wine-in-black.de), der seit Anfang 2012 von Project A Ventures unterstützt wird, übernimmt den französischen Ableger von Lot18 (www.lot18.com), dem Vorbild von Wine in Black. Ein Copycat […]
Wine in Black übernimmt Frankreichableger von Lot18

Spannende Entwicklung: Der Shoppingclubs Wine in Black (www.wine-in-black.de), der seit Anfang 2012 von Project A Ventures unterstützt wird, übernimmt den französischen Ableger von Lot18 (www.lot18.com), dem Vorbild von Wine in Black. Ein Copycat übernimmt somit sein Vorbild bzw. in diesem Fall einen Ableger des Originals. Wobei das französische Lot18-Team weiter unter der bisherigen Marke von Paris aus agieren wird. So will der neue Besitzer den Zugang zu französischen Erzeugern erhalten. “Frankreich ist neben Deutschland der mit Abstand attraktivste und wichtigste Markt in Europa. Lot18.fr ist erst der Anfang unserer großen Internationalisierungsoffensive”, sagt Wine in Black-Macher Stephan Linden.

„Wine in Black hat sich eine starke Position im europäischen Online-Weinmarkt erarbeitet. Wir sind zuversichtlich, dass Wine in Black unseren Erfolg in Frankreich weiterführen und unsere engen Verbindungen zwischen französischen Weingütern und unserem US-Geschäft pflegen wird. Lot18 und Wine in Black werden durch den Deal und den damit verbundenen Austausch von Informationen und Erfahrungen beide deutlich gestärkt”, glaubt Philip James, Mitgründer und President von Lot18 in den USA. Im Grunde zieht sich Lot18 damit aber aus einem fremden Markt wieder zurück. In Großbritannien beerdigte das US-Unternehmen seinen Ableger Ende Juli dieses Jahres – nach wenigen Monaten im Markt. Zuvor gab es in den USA Entlassungen bei Lot18. Der Expansionsdrang des Unternehmen, das bisher 45 Millionen US-Dollar einsammelte, scheint somit gestoppt. Wine in Black erweitert mit der Übernahme von Lot18.fr seine Mitgliederbasis nach eigenen Angaben auf 150.000 Nutzer.

e.ventures und Passion Capital unterstützen Wine in Black

Wine in Black ging im Sommer des vergangenen Jahres an den Start. Zum Team gehörten damals neben Linden Felix Gärtner, Max Gärtner, Christian Hoya und Daniel Nitz. Neben Wine in Black-Macher betrieben die Mainzer auch den Wein-Marktplatz Vicampo. (www.vicampo.de). Zu den Geldgebern von Wine in Black gehören von Anfang an e.ventures, Passion Capital sowie Christian Gaiser und Tim Marbach, die Gründer von kaufDA. Anfang dieses Jahres wanderte Wine in Black dann unter die Obhut von Project A Ventures. Wine in Black residiert seitdem in Berlin und wird von Linden und Hoya geführt. Vicampo ist weiter in Mainz beheimatet und wird von den restlichen ehemaligen Wine in Black-Machern geführt.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

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* Wine in Black wandert unter die Obhut von Project A Ventures
* Wine in Black verkauft Weine – eVenture, Stefan Glänzer und kaufDa-Gründer unterstützen das Start-up

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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