Fab expandiert nach der Übernahme von Casacanda quer durch Europa

Ende Februar übernahm der angesagte Shoppingclub Fab (www.fab.com) die deutsche Adaption Casacanda. Seitdem treibt das Berliner Team um Roman Kirsch, Mitgründer von Casacanda und inzwischen Chief Executive Officer Europe von Fab, massiv und […]
Fab expandiert nach der Übernahme von Casacanda quer durch Europa

Ende Februar übernahm der angesagte Shoppingclub Fab (www.fab.com) die deutsche Adaption Casacanda. Seitdem treibt das Berliner Team um Roman Kirsch, Mitgründer von Casacanda und inzwischen Chief Executive Officer Europe von Fab, massiv und rasant die Europaexpansion des Unternehmens voran. Inzwischen ist der Shoppingclub für Designprodukte in unzähligen europäischen Ländern unterwegs – darunter Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Rumänien und Slowenien. Keine schlechte Bilanz knapp drei Monate nach der Übernahme. “Wir rechnen damit, dass schon in diesem Jahr über 25 % des europäischen Umsatzes aus den neuen Ländern generiert wird”, sagt Kirsch.

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Und die Hauptstädter wollen weiter ordentlich Gas geben: “We will be making strategic investments in the coming weeks to spread Fab even further across Europe, in more languages and with even more local products”, schreibt Kirsch in seinem exzellenten Blog. In Deutschland entwickelte sich Fab nach eigenen Angaben bisher extrem gut: “Im letzten Monat registrierte das Unternehmen 1,5 Millionen Euro Umsatz und eine monatliche Wachstumsrate von über 100 %”. Wie eine von Fab-Gründer Jason Goldberg veröffentlichte Grafik zeigt (siehe oben), stieg die Zahl der Bestellungen in Deutschland zuletzt deutlich an. Eine Zahlenskala zur Einschätzung der hübschen Balken fehlt bei der Grafik leider. Goldberg schreibt aber: “In April fab.de customers made 17,400 design purchases from Fab, up from 7,000 in February. That’s on top of 100K+ orders/month in the U.S.”

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Wie sich die Zahl der Bestellungen (siehe oben) und der Umsatz (siehe unten) von Fab bzw. Casacanda in Deutschland in den vergangenen Monaten pro Tag entwickelte, zeigen zwei weitere sehenswerte Grafiken. Eine Zahlenskala zur Einschätzung der hübschen Kurven fehlt bei diesen Grafiken leider ebenfalls. Man kann jedoch festhalten, dass die Umsätze ein wenig langsamer steigen als die Zahl der Bestellungen. “Was die Frage aufwirft, wie lange Fab mit offenbar (noch) recht niedrigen Margen arbeiten kann”, schreibt dazu Alex Hofmann bei “Gründerszene”. Interessant dürfte auch sein, wie viele der unzähligen neuen Mitglieder Fab dauerhaft nutzen und immer wieder fleißig bestellen.

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In Deutschland hatte Fab Ende April rund 500.000 Mitglieder. Knapp 300.000 neue Mitglieder kamen dabei in den vergangenen 40 Tagen hinzu, berichtet Goldberg in seinem Blog. Zum Zeitpunkt der Übernahme verfügte der Fab-Vorläufer Casacanda über knapp 250.000 aktive Mitglieder. Wie eine von Goldberg veröffentlichte Grafiken zeigt (siehe unten) sind die Zahlen dabei zumindest leicht aufgerundet. Anfang Mai schrieb der Fab-Gründer in seinem Blog schließlich: “We now have 600,000 Fab members in Europe, up from 115,000 at the beginning of February. That brings our worldwide total to nearly 4 million”. Weltweit will die Jungfirma in diesem Jahr mit ihren rund 4 Millionen Mitgliedern einem Umsatz von 130 Millionen US-Dollar einfahren. Nicht umsonst nennt sich Fab das “am schnellsten wachsende E-Commerce Unternehmen der Welt”. Immerhin wurde auch das US-Unternehmen erst vor knapp 12 Monaten gegründet.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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