Casacanda fordert Westwing heraus. Klaus Hommels und Oliver Jung unterstützen den Shoppingclub

In München ensteht derzeit – wie bereits ausführlich berichtet – unter dem schönen Namen Westwing (www.westwing.de) ein Shopping-Club rund um die Themen Home und Living. Momentan befindet sich Westwing in der “Pre-Opening Phase”. […]
Casacanda fordert Westwing heraus. Klaus Hommels und Oliver Jung unterstützen den Shoppingclub

In München ensteht derzeit – wie bereits ausführlich berichtet – unter dem schönen Namen Westwing (www.westwing.de) ein Shopping-Club rund um die Themen Home und Living. Momentan befindet sich Westwing in der “Pre-Opening Phase”. Mit Casacanda (www.casacanda.de) bekommt das Start-up, welches von Holtzbrinck Ventures unterstützt wird, nun Konkurrenz aus Berlin. Casacanda postitioniert sich als Shoppingclub rund um die Themen Haus und Garten. Mitgründer Roman Kirsch verspricht den Nutzern “einen Preisvorteil von bis zu 70 % auf handverlesene Produkte”.

Im Gegensatz zu Westwing geht Casacanda ohne großen geschlossenen Betatest “direkt an den Start”. Knapp 30 Leute arbeiten seit etlichen Wochen daran, dass Casacanda Form annimmt. Zum Gründerteam gehören neben Kirsch, der zuletzt als Summer Analyst Investment Banking bei Goldman Sachs wirkte, noch Christian Tiessen und Sascha Weiler. Das Trio kennt sich von der WHU. Über die obligatorischen Kontakte zu dem Samwer-Brüdern verfügen die drei Casacanda-Gründer ebenfalls: Weiler war zuletzt Entrepreneur in Residence beim Inkubator Rocket Internet. Zudem wirkten alle bereits in hrem ersten Studienjahr für die bekannten drei Brüder und deren Ärzteplattform Esanum (www.esanum.de).

Hommels und Jung unterstützen Casacanda

Bei Casacanda sind die Samwers aber nicht an Bord. Stattdessen werden die Hauptstädter von Klaus Hommels und Oliver Jung unterstützt. Ein Projekt von Lempa 7, dem Inkubator des Duos, ist Casacanda aber nicht. Die Shopping-Club-Macher werkelten erst alleine an ihrem Start-up und begaben sich dann auf Investorensuche. Schließlich landete das Team bei Hommels und Jung. Casacanda-Mitgründer Kirsch begründet die Wahl der Investoren mit den Erfahrungen des Duos in Sachen E-Commerce. Mit BrandsAlliance und Group Buying Global bauten Hommels und Jung zuletzt ein Shoppingclub- und ein Groupon-Netzwerk auf.

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Zu guter Letzt ist noch Fast Lane Ventures aus Russland als Investor bei Casacanda an Bord. Somit verfügt Casacanda unter der Haube über brachenbekannte Investoren, die zudem reichlich Erfahrung im Segment Shoppingclub hat. Beim Mitbewerber Westwing ist wie berichtet Holtzbrinck Ventures an Bord. Der umtriebige Kapitalgeber sammelte in Sachen Shoppingclubs Erfahrung bei brands4friends. Holtzbrinck Ventures untersützte das Start-up vom Start bis zum Verkauf an eBay. Hinter Westwing stecken Delia Fischer, ehemals Redakteurin bei “Elle”, Matthias Siepe, zuletzt Bain & Company, sowie Stefan Smalla, ebenfalls zuletzt Bain & Company bzw. dooyoo. Das Trio will seinen Mitgliedern künftig mehrmals pro Woche neue Marken und Produkte präsentieren.

Vorbild für Westwing und Casacanda ist die US-Plattform One Kings Lane (www.onekingslane.com), die 2009 von Susan Feldman und Alison Pincus, der Frau von Zynga-Macher Mark Pincus, gegründet wurde. Mit Casacanda und Westwing kommt das Trendthema nun nach Deutschland. Die deutsche Gründerszene darf sich bereits jetzt auf einen spannenden Wettkampf freuen.

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* Mit Westwing startet bald ein Shoppingclub für Wohnaccessoires und Möbel

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. TheRiddler

    bis zu 70% – ich kann es nicht mehr hören … und was daran ein Trendthema sein soll ist mir auch unklar.



  2. wigger

    ziemlicher trash, shoppingclubs geben sich ja elitär, in wirklichkeit ist es nur die zielgruppe die dieses für elitär hält, sind es selber aber überhaupt nicht. die gruppe scheint aber gross genug zu sein obwohl vermutlich nicht sehr kapitalstark. naja was weiss ich. interessanter finde ich das es bisschen wie krieg aussieht, die zweite idee in einer woche, die 2mal komplett kopiert an den start geht. der “luxus”möbelshop und das reservierungssparding



  3. Herbert Mann

    Denke es gibt noch genügend Leute in Deutschland, die auf ihr Geld schauen und denen 70% günstigere Produkte wichtig sind. Insofern sehe ich das halb so wild. Das Shopping Clubs auch psychologische Komponenten haben ist ja das Interessante an dem Modell.



  4. Daniel

    Letsbuyit.com lässt grüßen!



  5. Hanno H.

    Da wird wohl bald eine ganze Welle an Home & Living Shops auf uns zu kommen.



  6. Frank

    “Shoppingclub”, soviel Blödsinn auf einen Haufen und doch kommt der ganze Murcks eh’ aus China.
    Ich trete doch nicht irgendeinem Club bei, um irgendwelche Sachen einzukaufen, wo leben wir denn …
    Und Webseiten, wo ich mich erst mal registrieren muß, um reinzuschauen, die landen bei mir nicht einmal im Cache.
    Schade um den schönen Webspace für Cassandra, Westwing (so ein einfallsloser Name nach einer US-TV-Serie), & Co. …

  7. Pingback: Fab.com übernimmt Casacanda – Fab.de geht an den Start :: deutsche-startups.de

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