Kurzmitteilungen: Spreadshirt, Wrapp, Wimdu, Joblocal, Gutscheinpony, Mein-Deal

  Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir […]

 

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Spreadshirt, Wrapp, Wimdu, Joblocal, Gutscheinpony und Mein-Deal.

Spreadshirt peilt 60 Millionen Euro Umsatz an

* Umsatzsprung: Die T-Shirtfabrik Spreadshirt (www.spreadshirt.de), die sich selbst großspurig Clothing-Commerce-Plattform nennt, erwirtschaftete 2011 einen Umsatz in Höhe von 45,8 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr, in dem Spreadshirt 32 Millionen Euro Umsatz einfuhr, entspricht das einem Anstieg von 43 %. Wachstumstreiber ist nach Unternehmensangaben der nordamerikanische Markt, wo der Umsatz von 7,3 Millionen Euro auf 14,5 Millionen Euro stieg. “Sämtliche Geschäftsbereiche – Shop Partner, Direct-to-Customer, laFraise und Großbestellungen – des Unternehmens mit Hauptsitz in Leipzig arbeiteten im Geschäftsjahr 2011 profitabel”, teilt Spreadshirt mit. Noch 2009 war Spreadshirt tief in den roten Zahlen. Für 2012 plant das Unternehmen einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro. Rund 350 Mitarbeiter arbeiten momentan für die E-Commere-Firma.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

Wrapp macht Dropgifts Konkurrenz

* Konkurrenz für Rocket: Mit dem schwedischen Start-up Wrapp (www.wrapp.com) können Facebook-Nutzer ihre Freunde mit kostenlosen und kostenpflichtigen Geschenkgutscheinen beglücken. Jetzt kommt das Unternehmen, welches unter dem Namen Dropgifts (www.dropgifts.de) bereits vom Inkubator Rocket Internet geklont, kopiert bzw. gesamwert wurde, nach Deutschland. “Wir geben den Händlern nun die Möglichkeit, das Original zu wählen, das weitere Innovationen bieten wird”, sagt Hjalmar Winbladh, Geschäftsführer und Mitgründer von Wrapp, im Interview mit etailment. Und weiter: “Wenn man kopiert wird, fühlt man sich erst einmal gebauchpinselt. Erst recht, wenn jemand soviel Geld investiert, um eine alte Version unseres Modells zu kopieren”. Deutschland und Schweden ist Wrapp unter anderem auch in den USA, Norwegen, Finnland, Großbritannien, Italien und Frankreich aktiv bzw. steht in den Ländern kurz vor dem Start.

Wimdu will 100 Millionen Euro erwirtschaften

* Große Ziele: Die Bettengemeinschaft Wimdu (www.wimdu.com), die zu Rocket Internet gehört, will im laufenden Jahr einen Gesamtumsatz von 100 Millionen Euro erwirtschaften. Bereits in den vergangenen drei Monaten vervierfachte das Start-up seine monatlichen Einnahmen auf über fünf Millionen Euro im Monat. Mit diesen Zahlen ist aber sicherlich der Außenumsatz, sprich der Umsatz den Wimdu an die Vermieter weitergibt, gemeint. Nach eigenen Angaben hat Wimdu aktuell 50.000 Objekte in über 100 Ländern in seiner Datenbank. Große Hoffnungen setzen die Berliner auf die Olympischen Spiele in London. “Immer mehr Menschen sehen in dieser Art des Reisens eine persönliche Bereicherung. Unabhängig von den wesentlich niedrigeren Übernachtungskosten verglichen mit Hotels, streben Urlauber nach authentischen Reiseerlebnissen. Deshalb sehen wir Social Travel ganz klar als den Trend des Jahres 2012″, sagt Wimdu-Geschäftsführer Arne Bleckwenn. Und die Veröffentlichung der Umsatzzahlen ist zumindest ein gelungener PR-Coup des ansonsten schweigsamen Rocket-Start-ups.

SpeedInvest investiert in Joblocal

* Geld aus Österreich: SpeedInvest aus Österreich steigt bei Joblocal (www.joblocal.de), einem Netzwerk regionaler Online-Jobbörsen, ein. Das von Dominic Bönisch und Sebastian Dinzenhofer gegründete Unternehmen erhält eine “hohe sechsstellige Summe”. “Mit Speedinvest als Partner können wir unseren Marktvorsprung ausbauen und unser erfolgreiches Modell rasch in neue Regionen übertragen. Hierfür suchen wir die Kooperation mit regionalen Medienunternehmen, sind aber mit dieser Kapitalausstattung auch in der Lage die Märkte alleine aufzusetzen”, sagt Dinzenhofer. Ansonsten unterstützen bereits der Rosenheimer Medienmanager Stephan Thurm und Michael Munz (Clover Ventures) das Start-up, welches Plattformen wie RosenheimJobs.de (www.rosenheimjobs.de) betreibt. Weitere aktuelle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor.

Gutscheinpony übernimmt Mein-Deal

* Übernahme: Der Schnäppchendienst Gutscheinpony (www.gutscheinpony.de) schluckt Mein-Deal (www.mein-deal.com). “Wir freuen uns sehr über die Erweiterung”, sagte Axel Hesse, Gründer von Gutscheinpony gegenüber Gründerszene zur Übernahme. Erst Ende Februar hatte GutscheinPony den Mitbewerber Schnäppchenfuchs (www.schnaeppchenfuchs.com) geschluckt. GutscheinPony ging Ende 2008 an den Start. Nutzer können sich auf der Website über Gutscheinangebote von Internetshops informieren und sie direkt in die Bestellungen hinein kopieren. Weitere aktuelle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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