5 neue Start-ups: Snake Rides, dorrienn, pollywoggie, Puppy & Prince, entia

Fünf neue Start-ups und Internetprojekte in Kurzform. * Individuelle Räder: Auf den Namen Snake Rides (www.snake-rides.com) haben Patrick Schindler, Jan Rembold und Dieter Beck ihren Online-Shop für individuelles Fixie und Singlespeed Bikes getauft. […]

Fünf neue Start-ups und Internetprojekte in Kurzform.

* Individuelle Räder: Auf den Namen Snake Rides (www.snake-rides.com) haben Patrick Schindler, Jan Rembold und Dieter Beck ihren Online-Shop für individuelles Fixie und Singlespeed Bikes getauft. Mit wenigen Klicks kann sich bei diesem Mass Customization-Dienst jeder sein eigenes Rad designen. Rund zwei Wochen dauert die Produktion eines individuellen Fahrrades. Dann folgt eine Qualitätsprüfung und eine Testfahrt. Danach geht das Rad auf die Reise zum Kunden. Der Versand kostet 39,90 Euro. Eas Traumbike gibt es ab 699,00 Euro. Wer viele Extrawünsche hat, muss aber auch schnell über 1.000 Euro für sein individuelles Fixie zahlen. Der Shop überzeugt mit einer klaren Struktur und das Zusammenstellen des Traumrades ist so einfach, wie sich selbst ein Müsli zu mischen. Laien dürften aber bei den vielen Auswahlmöglichkeiten etwa für Bremsen ihre Probleme haben. Die anvisierte Zielgruppe des attraktiven Nischenshops dürfte sich mit solchen Sachen aber auskennen.

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* Lesetipp: Zielgruppe des Buches “PR im Social Web: Das Handbuch für Kommunikationsprofis” sind Pressesprecher und alle, die es werden möchten sowie Leiter der Unternehmenskommunikation, PR-Berater und Mitarbeiter in PR-Agenturen. Dieser Zielgruppe bietet das umfangreiche Werk von Marie-Christine Schindler und Tapio Liller einen fundierten Einstieg in das Thema PR im Social Web. Jetzt bei amazon bestellen

* Ausgesuchte Kleinigkeiten: Um Tischdekorationen aller Art geht es beim brandneuen Online-Shop dorrienn (www.dorrienn.de). Das Sortiment deckt Nischenthemen wie Kerzenständer, Teelichtgläser und Tabletts ab. Der stillvolle Special Intererst-Shop wurde von Kersty Whitnall und Birger Maekelburger ins Leben gerufen. Der gewöhnungsbedürftige Name dorrienn ist eine Kombi aus den Vornamen Dorrien und Dorrienne, die sich beide vom griechischen Wort “doron” für “Geschenk” ableiten. Bereits vor mehreren Jahren hatte das dorrienn-Duo die Idee zu ihrem Kleinigkeiten-Shop. “Wie ein guter Wein benötigte die Idee sieben lange Jahre, um zu reifen”, heißt es auf der Website. Dann wird es jetzt aber Zeit!

* Babyboom: Bei pollywoggie (www.pollywoggie.de) können junge Eltern gebrauchte Kindersachen kaufen und verkaufen.”Verkäufer können bei uns kostenlos Kinderbekleidung, Spielsachen, Kindermöbel aber auch Artikel rund um die Schwangerschaft zu einem festen Verkaufspreis einstellen und zum Verkauf anbieten”, teilen die Macher René Tillmann, Gerd Baumann und Ralf Achcenich mit. Für jeden verkauften Artikel müssen die Nutzer eine Provision zahlen – bis 50 Euro beträgt diese 8 %. Wie bei allen Marktplätze müssen die Kölner nun erst einmal für Käufer und Verkäufer sorgen. Zum Start vor wenigen Wochen sollen aber schon rund 2.000 Artikel bei pollywoggie, abgeleitet vom englischen Wort für Kaulquappe, verfpgbar gewesen sein. Auf den ersten Blick ein interessanter Flohmarkt- und eBay-Ersatz. Aber nur, wenn es dem Team gelingt, das viele junge Eltern die Plattform nicht nur ausprobieren, sondern auch regelmäßig nutzen. Im Gegensatz zu pollywoggie funktionieren die kürzlich gestarteten Anbieter KidsKarton (www.kidskarton.de) und tauschteddy (www.tauschteddy.de) beim Thema gebrauchte Kindersachen nicht als Verkaufsdienste, sondern als Tauschplattformen.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse.

* Auf den Hund gekommen: Im Online-Shop Puppy & Prince (www.puppyundprince.de) gibt es alles für des Menschen treuesten Freund auf vier Pfoten. Von Halsbändern über Körbchen bis hin zu Shampoo und diversem Spielzeug reicht das Sortiment, welches den “gut verdienende Hundebesitzer” in Shoppinglaune versetzen soll. Wichtig sind den Betreibern des Shops dabei “nicht nur lustige, coole und klassische Accessoires für Hunde und Katzen, sondern auch qualitativ hochwertiges und zweckmäßiges Zubehör. Das bedeutet, dass wir für Sie weltweit recherchieren, die Produkte von namhaften Herstellern, kleinen Brands und Manufakturen beziehen und die Produkte von Hunden und Hundebesitzern testen lassen”. Puppy & Prince erscheint als liebevoll gestaltete und durchdachte Shopping-Seite, die in ihrer Nische bestimmt Freunde findet.

* Shoppen mit gutem Gewissen: Über 500 unterschiedliche Dinge, von Holzspielen über Bürozubehör und Kerzen bis hin zu religiösen Schmuck, kann man beim Online-Shop entia (www.entia.de) erwerben. Alles laut Gründer Michael Ziegert “Gute Dinge, die lächeln”. Was darunter zu verstehen ist? Zum einen bieten die Produkte “hohe Qualität in Material, Verarbeitung und Design – made in Germany. Zum anderen stammen sie “ausschließlich aus Werkstätten, die der Rehabilitation dienen, beispielsweise aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)”. Der Grund weshalb Ziegert, der bereits mit der Familien-Community urbia und dem Online-Fotoservice Pixum Interneterfahrung gesammelt hat, nun entia aufbaut, lässt sich auf der Seite nachlesen: “Es gibt viele hochwertige und ansehnliche Produkte – die Zeit, in der solche Dinge vor allem in Hinblick auf Weihnachtsbasare entwickelt und produziert wurden, ist lange vorbei. Aber es fehlt eine zentrale, moderne Vermarktung. entia wird diese Lücke schließen.” Mal sehen ob ihm dieses Vorhaben gelingt.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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