Virtuelles Schaufenster: Design Meets Home vertickt Ausstellungsmöbel

Wenn das neue Sofa nicht von Ikea sondern ein individuelles Designerstück sein soll, heißt es kräftig in die Taschen greifen. Variante b: ein Ausstellungsstück. Der Online-Marktplatz Design Meets Home (www.designmeetshome.de) bündelt Muster- und […]
Virtuelles Schaufenster: Design Meets Home vertickt Ausstellungsmöbel

Wenn das neue Sofa nicht von Ikea sondern ein individuelles Designerstück sein soll, heißt es kräftig in die Taschen greifen. Variante b: ein Ausstellungsstück. Der Online-Marktplatz Design Meets Home (www.designmeetshome.de) bündelt Muster- und Ausstellungsmöbel sowie -leuchten von namhaften Möbelmarken wie Giorgetti, Molteni und ClassiCon. “Der Kunde hat die Möglichkeit, im gehobenen Möbelsegment ein Schnäppchen zu machen und nicht auf Kopien auszuweichen”, erklärt Gründer Dirk Schroeder das Konzept.

Möbelhändler erhalten bei Design Meets Home ein virtuelles Schaufenster für ihre Ausstellungsstücke. Neben dem Verkauf ausgedienter Präsentierobjekte liegt der Vorteil für Händler darin, die eigenen Lager zu räumen und Platz für stets aktuelle Ausstellungsstücke zu machen. Wenn man als Kunde gezielt nach einem bestimmten Möbelstück sucht und dieses auf der Plattform nicht findet, kann man mit dem Anfragengenerator ein Gesuch bei den Partner-Möbelhändlern aufgeben. “Auch wenn der Händler ein Möbelstück noch nicht bei Design Meets Home eingestellt hat, bedeutet das ja nicht, dass es nicht in seinem Lager steht”, erklärt Schroeder.

Start-up betritt ziemliches Neuland

Die wirklich schicken Designermöbel werden auf der Plattform größtenteils ansprechend präsentiert. Über einen Kontakt-Button kann man direkt mit dem betreffenden Möbelhändler in Verbindung treten und Nachfragen stellen. Mit dem Verkauf von Möbel-Ausstellungsstücken betritt das Münsteraner Start-up ziemliches Neuland. Zwar gibt es seit Jahren Portale wie musterkauf.de (www.musterkauf.de) oder ausstellungsstück.de (www.ausstellungsstueck.de), diese sind aber optisch gruselig und auch nicht auf moderne Designermöbel spezialisiert.

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Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.