Spielerische Expansion: Bummerl und Fuchstreff ergänzen Sauspiel und Skatstube

“Wenn mir langweilig wird, kommt das nächste Spiel“, sagte Agnes Reissner, die Gründerin von Sauspiel (www.sauspiel.de), im Herbst des vergangenen Jahres gegenüber deutsche-startups.de. Jetzt ist es so weit. Das schwäbische Binokel ist es […]
Spielerische Expansion: Bummerl und Fuchstreff ergänzen Sauspiel und Skatstube

Wenn mir langweilig wird, kommt das nächste Spiel“, sagte Agnes Reissner, die Gründerin von Sauspiel (www.sauspiel.de), im Herbst des vergangenen Jahres gegenüber deutsche-startups.de. Jetzt ist es so weit. Das schwäbische Binokel ist es aber leider nicht geworden. Nach Sauspiel und Skatstube (www.skatstube.de) setzt das junge Unternehmen nun auf Schnapsen und Doppelkopf.

Bereits Anfang dieses Jahres schoben Reissner und ihre Mitstreiter den Fuchstreff (www.fuchstreff.de) ins Netz. “Bisher haben sich dort knapp 1.800 Spieler angemeldet, die schon über 80.000 Spiele gemacht haben. Im April hatten wir hier 24.716 Visits und 114.539 Page Impressions”, fasst Reissner die bisherige Bilanz zusammen. Die zweite neue Spieleseite trägt den Namen Bummerl (www.bummerl.at). Dabei handelt sich um das vor allem in Österreich beliebte Spiel Schnapsen. In Deutschland besser bekannt unter dem Namen SechsundSechzig. “Kurz vor Weihnachten 2009 sind wir mit einer Betaversion online gegangen und bis heute haben sich beim Bummerl knapp 2.500 Schnapser angemeldet, die schon über eine halbe Million Spiele gemacht haben. Im April hatten wir 22.538 Visits und 103.457 Page Impressions”, sagt Reissner.

Während hinter dem Fuchstreff die Skatstube-Mannschaft steckt, sind bei Bummerl noch drei Wiener Entwickler, mit denen das Start-up zuletzt viel zusammenarbeitete an Bord. Philipp Markovics führt die Geschäfte am Wiener Sitz und Martin Kavalar am Berliner Standort. Ansonsten setzen die Vielspieler auf das bewährte Schema. “Auch beim Fuchstreff und beim Bummerl steht die gemütliche Spielatmosphäre im Mittelpunkt”, erklärt Reissner. Zum Kennenlernen und Kommunizieren bekomme jeder Spieler eine eigene Profil-Seite, auf der er sich mit einem Bild der Community vorstellen könne. Wie die beiden anderen Spiele sollen sich auch die neuen Nischengames über Premiumaccounts und Spiele um echtes Geld finanzieren.

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Mit Sauspiel und Skatstube sind die Berliner höchst zufrieden: “Im Jahr 2009 konnten wir bei Sauspiel weiteres Wachstum verzeichnen. So stieg die Zahl der Spieler auf 140.000 und es wurden in den drei Jahren seit Bestehen über 100 Millionen Partien Schafkopf gespielt”. In der Skatstube tummeln sich momentan knapp 50.000 Spieler. Und noch einige Zahlen: “Bei Sauspiel hatten wir im April 780.776 Visits und 3.922.379 Pageviews, bei Skatstube waren es 399.026 Visits und 2.241.858 Pageviews”, sagt Reissner. Wenn die neuen Spiele in ähnliche Sphären kommen, haben die Berliner eine nettes, kleines Spiele-Imperium aufgebaut. Nur Binokel fehlt leider noch immer. Aber vielleicht wird Gründerin Reissner bald wieder langweilig.

Hausbesuch bei Sauspiel

In den Büros von Sauspiel herrscht eindeutig Testosteron-Überschuss. In allen Ecken steht Männerspielzeug. Einige Eindrücke in unserer Fotogalerie.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.