7Trends auf Expansionskurs

Der im Herbst des vergangenen Jahres gegründete Online-Shop 7trends (www.7trends.com) befindet sich auf Wachstumskurs. “Seit Jahresbeginn wuchs die Mitarbeiterzahl von 12 auf mittlerweile 20 und der Monatsumsatz hat sich verzwölffacht”, teilt das junge […]

Der im Herbst des vergangenen Jahres gegründete Online-Shop 7trends (www.7trends.com) befindet sich auf Wachstumskurs. “Seit Jahresbeginn wuchs die Mitarbeiterzahl von 12 auf mittlerweile 20 und der Monatsumsatz hat sich verzwölffacht”, teilt das junge Unternehmen mit. Genaue Zahlen nennen die Berliner leider nicht. “Wir sind selber ein wenig überrascht und vor allem sehr erfreut über das schnelle Wachstum von 7trends”, sagt Mit-Gründer und Geschäftsführer Jochen Heemann von 7trends. „Offensichtlich gefällt unseren Kundinnen das Konzept, zusätzlich zum ‚normalen‘ Online-Shop auch Star-Looks und Laufsteg-Trends zu bezahlbaren Preisen nachzustylen.“

In Großbritannien ist asos (www.asos.com) mit diesem Konzept sehr erfolgreich unterwegs. Seit Gründung im Jahr 2000 verdoppelte das Unternehmen nahezu jedes Jahr seinen Umsatzes. Im vergangenen Jahr setzte asos rund 100 Millionen Euro um. Wie kürzlich bekannt wurde investierte Holtzbrinck Ventures (auch an deutsche-startups.de beteiligt) bereits im März in 7Trends. Die Anschubfinanzierung für das Start-up stammte von Rocket Internet, dem Inkubator der Samwer Brüder Alexander, Marc und Oliver (ebenfalls an deutsche-startups.de beteiligt). Damit 7Trends auch künftig wachsen kann, bezog das junge Unternehmen kürzlich neue Büroräume in Berlin-Mitte. Auf 400 Quadratmetern ist reichlich Platz für Mitarbeiter, Star-Looks und Laufsteg-Trends.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Als leider nicht ganz so stark in der E-Commerce-Szene verwurzelter Beobachter würde mich mal interessieren, welche echte Relevanz denn diese ganzen kleinen Mode-Online-Shops (z.B. yalook, haburi, coutie, guna, ladenzeile, mybrands usw.) insbesondere auch neben den großen, etablierten Anbietern haben?
    Träumen die alle den Zappos-Traum?



  2. Philipp

    @Marcus

    An welche “großen, etablierten” Anbieter denkst du denn, die im Internet Mode der aktuellen Saison an Frauen im Alter von 18-35 Jahren verkaufen? Das würde mich mal interessieren…



  3. Martin

    Der Umsatz verzwoelftfacht. Wow. Unglaublich. Ohne weitere Angaben ist diese Information leider wertlos und soll starkes Wachstum und Erfolg suggerieren.

    Der Umsatz ist besonders in der Anfangsweise relativ leicht steigerbar – Beispiel von 10 Euro Umsatz im ersten Monat auf 120 Euro im zweiten Monat.

    Bitte hard facts, keine nebuloesen Verkaufsargumente, die Investoren oder Partner – dann emotional angereizt (nicht mehr rational denkend – anlocken soll.

  4. Ich hatte vor allem an die klassischen Einzelhandelsmarken und größeren Labels gedacht (otto, neckermann, karstadt, quelle, heine, baur, amazon, cunda, esprit, s.oliver, h&m, 3suisses…).
    Aber die sind natürlich zugegebenermaßen nicht so klar positioniert.



  5. Andreas

    @ Marcus
    + yalook ist ja ein Otto Unternehmen
    + guna.de gehört zur Görgens Gruppe. Ein gr. Player mit deutschlandweit über 70 Filialen.
    + haburi.de gehört zu dress-for-less.de. Die machen über 20 Mio. Euro Umsatz



  6. Berger

    Ich finde es immer amüsant, wie Start-ups Transaktionsvolumen und Umsatz verwechseln. Die €100 Millionen ist lediglich das Trsanktionsvolumen auf “ASOS”. Bei einer angeneommener CPA von 5%, beträgt der Jahresumsatz von ASOS €5 Millionen – wohlgemerkt, neuen Jahre nach Gründung des Unternehmens.

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