Finanzspritze für travelment

Im November 2007 präsentierte Michael Grimme seine Idee travelment (www.travelment.com), eine Plattform für die Buchung von Geschäftsreisen, auf der Venture Lounge und erntete dabei großes Lob für sein Konzept. Inzwischen konnte der ehemalige […]

Im November 2007 präsentierte Michael Grimme seine Idee travelment (www.travelment.com), eine Plattform für die Buchung von Geschäftsreisen, auf der Venture Lounge und erntete dabei großes Lob für sein Konzept. Inzwischen konnte der ehemalige Direktor Marketing und Vertrieb bei LTU und dba mit der Intro Gruppe von Hans Rudolf Wöhrl und der magau Beteiligungsgesellschaft Investoren von seinem Konzept überzeugen. Mit travelment will Grimme nicht weniger als den Markt für Geschäftsreisende revolutionieren. Das neue Reisebüro sei die erste Plattform, über die die Buchung aller Elemente eines Business-Trips wie Flug, Mietwagen, Bahn oder Hotel über eine Internetseite in einem einzigen Buchungsschritt möglich sei. “Ohne aufwendige Recherche und ohne Nutzung einzelner Websites der diversen Anbieter”, teilt das junge Unternehmen mit.

Zielgruppe von travelment sind “kleine und mittelständische Unternehmen sowie Geschäftsreisende”. Sämtliche Reisen lassen sich von Tür-zu-Tür betrachten – dabei werden auch öffentliche Verkehrsmittel sowie Taxizeiten berüchsichtigt. Auch individuelle Reiserichtlinien lassen sich in die Planung einbeziehen. Sämtliche abrechnungsrelevanten Daten können zu guter Letzt per Schnittstelle in die jeweiligen Buchhaltungssysteme der Kunden transferiert werden. Pro Reise inklusive aller Bestandteile erhebt Travelment eine Buchungsgebühr von 15 Euro. Dazu kommen 19 Prozent Mehrwertsteuer und eine Kreditkartengebühr. Für Unternehmen dürfte sich diese Buchungsgebühr dennoch lohnen – noch immer verbringen in vielen Firmen Sekretärinnen, Assistenten oder Praktikanten sehr viel Zeit mit der Buchung von Reisen. Der Markt ist zumindest recht groß: Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeitern hätten im Jahr 2006 157,8 Millionen Euro für Geschäftsreisen ausgegeben.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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  2. Mike B.

    “Das neue Reisebüro sei die erste Plattform, über die die Buchung aller Elemente eines Business-Trips wie Flug, Mietwagen, Bahn oder Hotel über eine Internetseite in einem einzigen Buchungsschritt möglich sei. “Ohne aufwendige Recherche und ohne Nutzung einzelner Websites der diversen Anbieter”, teilt das junge Unternehmen mit.”

    Kann man das mit Onesto nicht schon seit Jahren?

    http://public.onesto.de/



  3. s

    Titel: Finanzspritze
    Text.: ???



  4. wigger

    ins Ausland kann ich aber keine Geschäftsreise machen ?

  5. @s

    Inzwischen konnte der ehemalige Direktor Marketing und Vertrieb bei LTU und dba mit der Intro Gruppe von Hans Rudolf Wöhrl und der magau Beteiligungsgesellschaft Investoren von seinem Konzept überzeugen.

    = Finanzspritze!



  6. Ole

    Aus der Infoseite von Travelment: “Die Idee und der Anspruch von travelment ist es, diese Prozesse im Sinne des Nutzers bzw. der Unternehmen einfacher und schneller zu machen: Sie sagen uns, von wo Sie zu welchem Ziel möchten, travelment macht den Rest für Sie…”

    Die Start- und Zieladresse wird nicht im Verlauf gespeichert, so dass ich jedesmal wieder von vorne die Daten eingeben muss. Da geht zun Beispiel schon mal viel Zeit drauf – und es ist mir unverstaendlich, warum so eine Standardfunktion nicht angeboten wird.

    Uebrigens, die Strecke von mir zu Hause zum Berliner Flughafen Tegel (knapp 16km) dauern laut Travelment Berechnung 9 Minuten und kosten ca. 32 Euro. Ich fahre jene Strecke mit dem Taxi 5 oder 6 mal pro Jahr und erstens dauert sie (selbst bei excellenten Verkehrsbedingungen) mindestens 20 Minuten und zweitens kostet sie nie mehr als 24 Euro.

    Wenn also Travelment den Anspruch hat (siehe oben), exakt und zeitsparend zu sein, dann muss ich mir auch genau anschauen, was meine Suche fuer Ergebnisse liefert.

    Just my 2 cents.

    Ole



  7. Hendrik

    Die Luft für Online-Geschäftsreisen-Portale wird sehr dünn. Die Mitbewerber heißen Expedia oder Opodo. Aber auch Dickschiffe wie BCD haben alle Online-Buchungstools.

    In den USA hat Expedia bereits die Serviceentgelte auf Null gesenkt. Opodo mußte nachziehen. In Deutschland versucht Expedia das jetzt auch durchzudrücken. Die Großen machen ihren Deckungsbeitrag über die Masse, Provisionen, Netto-Fares, usw. – das kann ein Startup nicht.

    Ich sehe keinen Mehrwert.



  8. Heidrun Schwarz

    Hallo,
    ich find den Ansatz gar nicht schlecht, was mich bei den anderen Portalen wie z.B. auch Onesto stört – einfach mal ausprobieren ist nicht. Es geht nur mit Vertrieb einher – für kleine Firmen wie meine eher unpraktisch.

  9. Vielen Dank für’s Feedback. Dazu in aller Kürze ein paar Antworten:

    – Nein, Onesto kann nicht, was travelment bietet. Seit Jahren schon nicht…;-)
    – Taxikosten sind ein Thema. Gegenwärtig kalkulieren wir mit einem durchschnittlichen Taxipreis über ganz Deutschland. Das führt an manchen Stellen zu Ungenauigkeiten. Sorry dafür, wir arbeiten dran. Und was die Weg-Zeit-Berechnungen betrifft: Auch da wird berechtigt kritisiert. Noch können wir keine dynamische Berechnung machen, also beispielsweise die jeweilige Verkehrslage mit berücksichtigen.
    – Thema Mehrwert: travelment bietet davon eine ganze Menge. Gerade auch im Vergleich mit den hier genannten Wettbewerbern. Oder gibt es in Europa sonst noch ein Portal, das auf einer Seite UND in einem Schritt sämtliche Leistungsträger berücksichtigt und deren Fulfillment macht?

    Viele Grüsse
    Michael Grimme

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