spotsonfire bietet Browserspiele

Immer mehr junge Unternehmen drängen in den rasant wachsenden Markt für Browsergames. Mitten in den Startvorbereitungen steht das Duo Stefan Klemm und Dominik Willers. Ihr frisch gegründetes Start-up hört auf den feurigen Namen […]

Immer mehr junge Unternehmen drängen in den rasant wachsenden Markt für Browsergames. Mitten in den Startvorbereitungen steht das Duo Stefan Klemm und Dominik Willers. Ihr frisch gegründetes Start-up hört auf den feurigen Namen spotsonfire (www.spotsonfire.com). Ihre Zelte haben der ehemalige selbständige Software-Entwickler Klemm und der freiberufliche Entwickler Willers in Hamburg aufgeschlagen. Die Hansestadt etabliert sich damit immer mehr zum deutschen Topstandort für das Boomsegment Browserspiele. Neben der Gamesschmiede Bigpoint sitzen unter anderem auch northworks, Playnik und die Pennergamebetreiber Farbflut Entertainment an der Elbe. Von der versammelten Konkurrenz wollen sich die spotsonfire-Macher durch Multiplayerspiele abgrenzen, die einen “besonders hohen Grad an Echtzeit-Interaktion” ermöglichen.

Das erste Spiel aus dem Hause spotsonfire trägt den Namen Jump Jupiter und wird ein actionorientiertes Jump’n’Run-Game. Die geschlossene Alphaversion öffnet vermutlich noch in diesem Jahr die Tore, die offene Beta ist für Anfang des kommenden Jahres geplant. Auf Basis der selbstentwickelten “Distributed Physics Engine” planen die jungen Browserspieleproduzenten später weitere Games. Erst einmal muss das 4-köpfige Team aber sein Erstlingswerk auf die Startbahn schieben. Finanzielle Unterstützung bekommen sie dabei von Marc Peters, dem Gründer von Tipp24. Im vergangenen Jahr verließ dieser den Lottovermittler. Daneben erhielt spotsonfire die Prototypenförderung der Gamecity Hamburg und somit ein zinsloses Darlehen in Höhe von 100.000 Euro. Wie andere Browserspiele ist auch Jump Jupiter kostenlos. Die Finanzierung funktioniert bei allen Branchenteilnehmern über Premium-Accounts, den Verkauf von digitalen Gegenständen und im geringen Maß auch über Werbung.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.