Accel steigt bei Gameforge ein

Die britische Beteiligungsgesellschaft Accel Partners steigt beim Browserspiele-Produzenten Gameforge ein. Klaas Kersting, Gründer und Vorstandsboss der Gameforge AG spricht von einer “absoluten Minderheitsbeteiligung”. Über die Höhe der Finanzspritze wurde Stillschweigen vereinbart. Um Geld […]
Accel steigt bei Gameforge ein

Die britische Beteiligungsgesellschaft Accel Partners steigt beim Browserspiele-Produzenten Gameforge ein. Klaas Kersting, Gründer und Vorstandsboss der Gameforge AG spricht von einer “absoluten Minderheitsbeteiligung”. Über die Höhe der Finanzspritze wurde Stillschweigen vereinbart. Um Geld sei es bei dem Deal auch nicht gegangen, sagt Kersting. Viel wichtiger sind dem Karlsruher “Expertise, Know-how und Kontakte” seines ersten Investors. Gameforge sei in der Vergangenheit stark gewachsen und habe sich durch Innovationen eine hervorragende Marktposition gesichert. “Um diese Position weiter ausbauen zu können, benötigen wir Partner, die eine exzellente Reputation genießen und darüber hinaus große Erfahrung auf globaler Ebene besitzen.”

Gameforge wurde 2003 von Kersting und Alexander Rösner gegründet. Zum Spiele-Portfolio des Unternehmens zählen derzeit 15 Spiele – darunter der SciFi-Hit “Ogame“. Der Klassiker liegt bereits in unzähligen Sprachenversionen vor und begeistert weltweit mehrere Millionen Spieler. Die Zahl der registrierten Nutzer bei allen Gameforge-Spielen in 30 Ländern gibt Kersting mit “mehr als 40 Millionen” an. Die Zahl der aktiven Spieler liegt demnach bei sechs Millionen. Die Finanzierung der Gameforge AG läuft wie bei den Konkurrenten Bigpoint und Red Moon Studios über Premium-Accounts und Online-Werbung.

Vom “ersten Tag profitabel”

Wobei hauptsächlich die zahlenden Kunden Geld in die Kasse der Browserspiele-Produzenten spülen. Ungeduldige Spieler können sich bei den meisten Spielen mit Geld einen kleinen Vorteil erkaufen und so schneller im Spiel vorankommen. Die preisliche Bandbreite dieser Premium-Elemente reicht von wenigen Cent bis hin zu 10 Euro für hochwertige Waren. Der Branchenschnitt der zahlungsbereiten Spieler liegt bei rund 10 %, bei einigen Spielchen greifen aber auch deutlich mehr Nutzer in ihre Geldbörse. Beim Umsatz lässt sich Kersting nicht in die Karten gucken. Er verweist lediglich darauf, dass Gameforge vom “ersten Tag profitabel war”.

Artikel zum Thema
* High-Tech Gründerfonds und Dealjaeger.de-Macher investieren in northworks
* qeep bietet Live-Spiele für unterwegs
* Neue Investoren für Lama Games
* Bei Sauspiel wird Schafkopf gespielt
* eWave macht aus Handybesitzern Spieler
* PlayMyGame personalisiert Spiele

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

Aktuelle Meldungen

Alle

#DealMonitor Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages

Silexica bekommt 18 Millionen – und alle Deals des Tages
Donnerstag, 21. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (21. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Baze sammelt Kapital ein. Zudem bekommt talpasolutions 1,5 Millionen.

#Zahlencheck Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen

Lesara: Zahlensalat pur! Rohertrag nur 24,7 Millionen
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

Der Lesara-Jahresabschluss für 2016 ist da! Der Zahlensalat um das Satrtup wird dadurch nur noch schlimmer. Der Rohertrag des Unternehmens lag damals bei 24,7 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2015 ein Wachstum in Höhe von 254 %.

App für den Schulalltag Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit

Scoolio aus Dresden: Schon 175.000 Schüler machen mit
Donnerstag, 21. Juni 2018 Alexander Hüsing

“In den vergangenen Monaten haben wir unser Geschäftsmodell sukzessive weiterentwickelt. Inzwischen nutzen wir die Datentiefe, um Angebote zur Berufs- und Ausbildungsorientierung zielgenauer an interessierte Schülern zu adressieren”, sagt Mitgründer Danny Roller.

#DealMonitor 16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages

16 Millionen für Blinkist – und alle VC-Deals des Tages
Mittwoch, 20. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (20. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Das Stuttgarter Startup VirtualQ sammelt Millionensumme ein.

#Zahlencheck Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen

Verlust von N26 steigt um 214,1 % – auf 14,7 Millionen
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

Wir werfen einen Blick in den Jahresabschluss der Startup-Bank N26 für das Jahr 2016. Demnach lag der Jahresfehlbetrag des Startups vor zwei Jahren bei 14,7 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahr (4,7 Millionen) ein Plus von 214,1 %. Das Wachstum auf zuletzt 1 Millionen Kunden dürfte somit teuer erkauft sein.

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment

Eversports: Vom holprigen Start zum Millioneninvestment
Mittwoch, 20. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Die Idee zu Eversports wurde geboren, als ich in Klagenfurt, durch Recherche erfahren habe, wie viel die Stadt an Sportaktivitäten zu bieten hat. Gleichzeitig habe ich jedoch gemerkt, dass nur Wenige von dieser Vielfalt wissen”, sagt Mitgründer Hanno Lippitsch.

#DealMonitor 11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages

11,5 Millionen für abracar – und alle VC-Deals des Tages
Dienstag, 19. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (19. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Allianz X investiert 11,5 Millionen Euro in abracar. Crate.io bekommt zudem 11 Millionen US-Dollar.

Interview “Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”

“Mit Geschwistern kann man offener kommunizieren”
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

“Wir sind von Hause aus mit sehr ähnlichen Werten und der gleichen Leistungsbereitschaft ausgestattet – was die Zusammenarbeit enorm erleichtert”, sagt Pauline Koehler, die WeddyPlace gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel Koehler hochzieht.

#Zahlencheck Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich

Helpling: Massiver Personalabbau senkt Verluste deutlich
Dienstag, 19. Juni 2018 Alexander Hüsing

Nach einer rasanten Wachstumsphase legte der Putzdienstvermittler Helpling Ende 2015 eine Vollbremsung hin. Aktuell arbeiten noch rund 150 Mitarbeiter für das Unternehmen. 2016 konnte das Unternehmen seine hohen Verluste aber massiv senken.

#DealMonitor Die komplette Übersicht: Alle Deals auf einen Blick

Die komplette Übersicht: Alle Deals auf einen Blick
Montag, 18. Juni 2018 ds-Team

Im aktuellen #DealMonitor (18. Juni), unserer täglichen Übersicht über alle Deals und Exits in der DACH-Region, gibt es wieder alle Deals der letzten 24 Stunden! Darunter: Accel und der Berliner Geldgeber Point Nine Capital investieren in Zenaton.