qeep bietet Live-Spiele für unterwegs

Ein soziales Netzwerk für unterwegs haben Cornelius Rost und Christian Schulte mit “qeep” (sprich: “kwiep”) ins Leben gerufen. Fast jeder Handybesitzer kann sich die kleine Software kostenlos aufs Mobiltelefon laden und sich mit […]
qeep bietet Live-Spiele für unterwegs

Ein soziales Netzwerk für unterwegs haben Cornelius Rost und Christian Schulte mit “qeep” (sprich: “kwiep”) ins Leben gerufen. Fast jeder Handybesitzer kann sich die kleine Software kostenlos aufs Mobiltelefon laden und sich mit anderen “qeepern” vernetzen. Mitglieder des Dienstes können andere Nutzer dann zu diversen Spielen herausfordern und live gegeneinander antreten. Zur Auswahl stehen beispielsweise Adaptionen der Klassiker “Schiffen versenken” und “Vier gewinnt”. “Die kleinen und unterhaltsamen Spiele mit geringen Übertragungsraten halten die Kosten gering. Keine automatischen Abos, keine bösen Überraschungen am Monatsende: es fallen nur die gewohnten Verbindungsgebühren des Handy-Providers an, die üblicherweise nach Kilo-Bytes berechnet werden”, teilen die Kölner mit.

Neben der Möglichkeit kurzweilige Spiele gegen andere Mitglieder zu zocken, bietet “qeep” den Nutzer auch ein mobiles Fotoalbum. Alle Freunde können sich die aufgenommenen Bilder jederzeit ansehen. “So kann man nicht nur lesen, sondern auch sehen, was die Freunde so machen, und gleichzeitig entfallen die teuren Übertragungsgebühren wie bei einer MMS”, sagt Gründer Rost. Mit der sogenannten QMS wollen die Rheinländer sogar der beliebten SMS Konkurrenz machen. Mit diesem Textservice lässt sich laut Unternehmensangaben “im Vergleich zur SMS sehr viel Geld sparen”. Allerdings hängt die mögliche Ersparnis immer vom jeweiligen Anbieter und dem gewählten Tarif ab.

Bertelsmann investierte “mehrere Millionen Euro”

Eine witzige Idee von Rost, Schulte und Co. ist die sogenannte “Sound Attacke”. Damit kann man anderen “qeepern” mehr oder weniger lustige Sounds aufs Handy schicken. Wobei der Empfänger sich gegen die Geräusche nicht wehren kann. Die Soundattacken werden direkt über den Lautsprecher des Handys abgespielt. Von “qeep” bereits begeistert ist Bertelsmann Digital Media Investments. Der Beteiligungsableger des Medienhauses Bertelsmann, investierte Anfang Juni nach eigenen Angaben “mehrere Millionen Euro” in die Betreiberfirma Blue Lion mobile.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Eine interessante Idee, wirklich. Aber die “Sound Attacke” ist doch etwas nervig. Ob das immer geht oder nur dann, wenn die Software expliziet läuft?



  2. Cheater

    Die Sound Attacke funktioniert auch, wenn das Handy ausgeschaltet ist. Nein, natürlich muß die Software laufen.

    Aber damit ist doch die Zielgruppe 12-14 klar definiert. Ich bin allerdings skeptisch, ob sich die Verbindungskosten im taschengeld-kompatiblen Rahmen bewegen, wenn sich die User Bilder hin und herschicken können. Die Kids haben ja meist keine Datenpakete gebucht und da kostet das MB noch 9 Euro oder mehr.



  3. Christian

    Software, die laufen muss, hat immer 2 Probleme:

    1) Sie muss im Autostart liegen, oder der User muss bei jedem mal Handy anschalten drandenken, sie zu starten

    2) Sie frißt Akku wie blöd



  4. Urs

    @Matthias: Man kann natürlich ausstellen ob man Soundattaken erhalten möchte und wie schon gesagt muss die Software dafür gestartet sein auf dem Handy.

    @Cheater: So eng sehe ich die Zielgruppe nicht. Die Möglichkeit mit vielen Freunden gleichzeitig kostengünstig zu kommunizieren macht das ganze auch für Nachtschwärmer&Co sehr interessant. Die Datenpreise bewegen sich zum Glück in die richtige Richtung, so zahlt man bei den eplus resellern ja meist nur noch 24cent/MB. Un in einem MB kann man eine Menge Nachrichten packen.

    @Christian: Gebe ich dir generell recht. Es muss zu einer Gewohnheit werden die Software zu starten um nachzuschauen ob man neue Nachrichten hat. Spätestens wenn man mit seinen Freunden kommunizieren möchte wird man die Software sonst sowieso starten müssen.

    Gruß,
    Urs

  5. Moin,

    wir haben heute in unserem blog ein interview mit qeep.

    grusz
    klm



  6. Sebastian

    Von der Qeep Registrierungsseite:
    “Du kannst qeep kostenlos herunterladen und eine Woche kostenfrei nutzen*. Danach hast Du die Wahl: entweder Du behältst qeep für günstige 99 Cent pro Woche oder Du nutzt weiter das kostenlose qeep zero. Natürlich alles ohne Risiko, denn Du schliesst kein Abo ab!”

    Aus den Qeep AGB:
    “[…]Die Laufzeit des Abonnements beträgt je nach gewähltem Abomodell zunächst eine Woche, einen Monat oder ein Jahr (im Folgenden „Abrechnungszeitraum“). Der Abonnementsvertrag und die Laufzeit des Abonnements verlängern sich nach jedem Abrechnungszeitraum um einen weiteren Abrechnungszeitraum. Der Abonnementsvertrag bleibt wirksam bis er gekündigt wird. Der Gesamtpreis ist jede Woche bzw. bei Monatsabos monatlich usw. im Rahmen eines ungekündigten Abonnementverhältnisses fällig und zwar unabhängig davon, ob und wie der Kunde das Angebot nutzt […]”



  7. Cheater

    52 Euro im Jahr ist nicht wirklich günstig. Und mit solchen AGBs wird dann der Verbraucher bald keinen Mobile Content mehr anfassen. Da hat Jamba mit deren Abo-Modell schon verbrannte Erde hinterlassen.

    Ups, hätte jetzt wohl in diesem Blog besser nichts über Jamba sagen sollen, zumindest nichts negatives.

    Wie auch immer, liebe Gründer von qeep, wenn ihr ein Abo anbietet, dann nennt es auch so. Die User sind nicht blöd.

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