Townster ist online

Die Zeit der Geheimniskrämerei ist vorbei: “Townster” ist online. Thorsten Borsch, Thomas Mindnich, Gleb Tritus und der Rest der Kölner Mannschaft haben den Startschuss am Dienstag bereits mit einem kleinen Sektumtrunk gefeiert. Die […]

Die Zeit der Geheimniskrämerei ist vorbei: “Townster” ist online. Thorsten Borsch, Thomas Mindnich, Gleb Tritus und der Rest der Kölner Mannschaft haben den Startschuss am Dienstag bereits mit einem kleinen Sektumtrunk gefeiert. Die Arbeit ist damit für die Rheinländer aber noch nicht vorbei. Tritus freut sich nun auf das “goldene, wichtige Feedback” der Nutzer. In den kommenden Wochen und Monaten stehen die Beseitigung von Bugs, der intensive Austausch mit den Nutzern und die Einführung von vielen weiteren Funktionen auf der Agenda von Borsch, Mindnich, Tritus und Co. Ein weiterer wichtiger Punkt für die “Townster”-Gründer ist die anstehende Finanzierungsrunde. Noch in diesem Monat wollen sie die Verhandlungen zum Abschluss bringen.

Zum Start bietet “Townster” seinen Nutzern lediglich einige Grundfunktionen. Grundgerüst der neuen Web-Plattform ist ein soziales Netzwerk. Neben dem Knüpfen von Kontakten geht’s bei “Townster” – wie bei vergleichbaren Diensten – um die Bewertung von Restaurants, Clubs und Hotels. Darüber hinaus kann jeder Events ankündigen, Listen anlegen und sich in Gruppen austauschen. Ein wichtiger Punkt zur Abgrenzung von Konkurrenten ist für Tritus die Verbindung zwischen sozialem Netzwerk und lokaler Suche. Damit will er Nutzern langfristig einen echten Mehrwert bieten. Bei der Ausgabe der Suchergebnisse empfiehlt “Townster” beispielsweise bevorzugt Örtlichkeiten in der Nähe des jeweiligen Nutzers. Zudem sollen persönliche Vorlieben, welchen dem Persönlichkeitsprofil des Nutzers entsprechen, in die Suchergebnisse einfließen. Bis diese Vorzüge wirken, muss die “Townster”-Community allerdings noch deutlich größer werden. Denn verständlicherweise ist kurz nach dem Start die Zahl der Mitglieder und die Auswahl an Restaurants, Clubs sowie Hotels noch klein.

Nachteilig könnte sich für “Townster” die Registrierungspflicht erweisen. Nutzer, die sich einfach nur so für Gaststätten, Imbissbuden und Ausflugsziele in ihrer Stadt interessieren, haben keine Möglichkeit, sich auf den Seiten von “Townster” umzusehen. Die Mehrheit der Internetnutzer sind – trotz aller Euphorie um User Generated Content und soziale Netzwerke – nämlich noch immer stille Genießer und beteiligen sich nicht aktiv am Webgeschehen. Nach der rasanten Startphase soll die Registrierungspflicht bei “Townster” zum Glück verschwinden.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.