Exklusiver Blick auf Townster

“Townster” nimmt langsam Formen an. In der kommenden Woche startet die neue Cyber-Plattform in die Closed-Beta-Phase und noch in diesem Monat soll “Townster” auch für alle Onliner die Pforten öffnen. Die Gründer Thorsten […]
Exklusiver Blick auf Townster

“Townster” nimmt langsam Formen an. In der kommenden Woche startet die neue Cyber-Plattform in die Closed-Beta-Phase und noch in diesem Monat soll “Townster” auch für alle Onliner die Pforten öffnen. Die Gründer Thorsten Borsch, Thomas Mindnich und Gleb Tritus gewähren allen Lesern von “deutsche-startups.de” schon jetzt einen exklusiven Blick auf ihr Angebot. Selbst wenn sich bis zum offiziellen Start sicherlich noch einiges ändern wird, macht “Townster” bereits einen guten Eindruck. Der Dienst ist klar strukturiert und somit sehr übersichtlich.

Erstmals verraten die Gründer auch Details über ihr Baby. “\’Townster\’ verbindet ein Social Network mit einer lokalen Suchmaschine. Der Nutzer kann über seine bestehenden Kontakte neue Orte entdecken sowie im Umkehrschluss über interessante Locations neue Leute mit einem ähnlichen Persönlichkeits- und Freizeitprofil kennen lernen”, sagt Tritus gegenüber “deutsche-startups.de”. Durch eine automatische Klassifizierung aller Orte – beispielsweise über die Bewertungen und das Alter der Nutzer – soll eine “von Seiten der Community mitgestaltete Suchmaschine für lokale Informationen” entstehen.

Suchmaschine für Orte aller Art

Bei allen Suchergebnissen empfiehlt “Townster” bevorzugt Örtlichkeiten in der Nähe des jeweiligen Nutzers. Zudem sollen persönliche Vorlieben, welchen dem Persönlichkeitsprofil des Nutzers entsprechen, in die Ergebnisse einfließen. Hört sich vermutlich komplizierter an, als es ist. Jemand der nach einem Italiener sucht, bekommt Restaurants in seiner Nähe angezeigt. Lokale, die hauptsächlich von Mitmenschen frequentiert werden, die nicht dem Alter des Suchenden entsprechen, fallen dabei durchs Raster. Lokale in denen sich dagegen Menschen mit ähnlichen Freizeitvorlieben tummeln, werden bevorzugt.

Wenn dies alles funktioniert kommt am Ende eine ordentliche lokale Suchmaschine für Orte aller Art heraus, die Suchergebnisse liefert, die auf das Profil des jeweiligen Nutzers passen. Das Social Network im Hintergrund fungiert dabei vor allem als Filter für die Suchfunktionen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Das ist eine sehr gute Idee, welche die drei Gründer umzusetzen wollen. Sie ist aber nicht mehr die neuste…

    http://www.qype.com
    http://www.43places.com
    http://www.yelp.com
    http://www.vagabund.biz
    usw.

  2. Pingback: About Townster » Blog Archiv » Wir können durchatmen



  3. Gleb Tritus

    Hallo Markus,

    danke für das Lob.

    Die von dir aufgezählten Seiten sind Social Networks, in denen man Orte bewerten kann (oder teilweise auch Stadtmagazine mit Social Network-Funktionalität).

    Bei Townster greifen die beiden Elemente unmittelbar ineinander, um langfristig eine echte Suchmaschine (!) für lokale Informationen anbieten zu können: Wir werden einen ausgeklügelten Suchalgorithmus anbieten und ein Matching, dass nicht nur ganz klassisch gemeinsame Kontakte / gemeinsame Attribute wie Hobbys berücksichtigt, sondern an dieser Stelle noch deutlich weiter geht und den lokalen Aspekt in den Vordergrund rückt.

    Weiterhin werden bei uns alle Plattformelemente geocodiert – Personen, Orte, Eventtermine, Gruppen, Listen, was in unseren Augen ebenfalls ein Novum ist.

    Viele Grüße,

    Gleb Tritus
    Gründer & Geschäftsführer NETLABS GmbH

  4. @ Markus

    Als Google 1999 auf den Markt kam, war die Idee einer Suchmaschine auch nicht die Neueste. Wichtigster Unterschied zu den Etablierten damals (ich sag nur AltaVista) war die Reduzierung auf die reine Suche. Suchmaschinen waren damals ja noch Portale mit allen möglichen Infos auf einer Seite. Zu guter Letzt hatte Google auch kein Geschäftsmodell. Von vielen wurde Google damals deswegen nicht ernst genommen. Ich will Townster nicht mit Google gleichsetzen, aber selbst in Märkten, die andere Unternehmen schon besetzt haben, kann sich ein vermeintlicher Spätzünder durchsetzen.

  5. Hallo Gleb,

    danke für Deine Antwort. Wenn ich dich richtig verstanden habe, wird Townster also eine Suchmaschine für Locations, welche bereits im Vorgang der Suche die Informationen aus dem Profil der User für ein individuelles Suchergebnis berücksichtigt. Das wäre in der Tat ein Novum und sicherlich ein USP. Aus dem oben stehenden Beitrag und dem Screenshot ging das leider nicht hervor.

    Die Kombination von Social Network-Elementen und local based services wird meiner Meinung nach bei allen oben genannten Anbietern bereits berücksichtigt: Personen, Orte, Gruppen und Listen sind geocodiert und miteinander verknüpft. Alle bieten sie Funktionen wie:
    *User in meiner Umgebung
    *wer diesen Ort besuchte, war auch hier
    *weitere Italiener/Restaurants im Umkreis
    *User x will noch diesen Ort besuchen
    *Meine Freunde waren hier und dort
    *Gruppen für Berlin
    *User der Gruppe Berlin empfehlen diese Locations
    usw.

    Wenn Townster ausschließlich aus solchen Funktionen bestanden hätte, wäre es nichts Neues.

    Viele Grüße, Markus

  6. Geht das wirklich nicht aus dem Text hervor? Dann würde ich den Artikel überarbeiten.

    Zitat aus dem Text:

    “Bei allen Suchergebnissen empfiehlt “Townster” bevorzugt Örtlichkeiten in der Nähe des jeweiligen Nutzers. Zudem sollen persönliche Vorlieben, welchen dem Persönlichkeitsprofil des Nutzers entsprechen, in die Ergebnisse einfließen. Hört sich vermutlich komplizierter an, als es ist. Jemand der nach einem Italiener sucht, bekommt Restaurants in seiner Nähe angezeigt. Lokale, die hauptsächlich von Mitmenschen frequentiert werden, die nicht dem Alter des Suchenden entsprechen, fallen dabei durchs Raster. Lokale in denen sich dagegen Menschen mit ähnlichen Freizeitvorlieben tummeln, werden bevorzugt”.



  7. Gleb Tritus

    @Markus:

    “Wenn ich dich richtig verstanden habe, wird Townster also eine Suchmaschine für Locations, welche bereits im Vorgang der Suche die Informationen aus dem Profil der User für ein individuelles Suchergebnis berücksichtigt.”

    Genau das ist der Plan :-) Du hast natürlich recht, dass es aus dem Screenshot nicht ersichtlich ist. Wir bilden darauf ein Locationprofil ab, weil man an diesem View einfach die meisten Funktionen ablesen kann ohne zusätzliche Erklärungen.

    Viele Grüße

    Gleb

  8. @ Alexander

    Ich gebe dir vollkommen Recht. Jeder Anbieter mit einem relevanten Nutzen hat eine Daseinsberechtigung und wird sich, wenn er besser ist als andere Anbieter, sicherlich auch durchsetzen. Der Unterschied zu bspw. Qype ging leider nicht aus der Beschreibung hervor. Sorry.

    Zu Google und Altavista: Der Unterschied lag wohl eher im Suchalgorithmus, Stichwort PageRank. Google konnte dadurch relevante von redundanten Informationen unterscheiden. Bei Altavista, was auch eine reine Suchmaschine war (Yahoo, Lycos & Co. waren die Portale), basierten die Ergebnisse noch auf Meta-Tags.

  9. @Gleb

    Hört sich interessant an. Kann ich einen Zugang zum Closed-Beta erhalten?



  10. Gleb Tritus

    @Markus: Bekommst du! Jeder Deutsche-Startups-Leser, der nächste Woche ebenfalls Zugang haben möchte, möge mich über unseren Blog kontaktieren oder mailen (gt(at)netlabsgmbh(punkt)com).

  11. @ Markus

    Ich mache mir mal Gedanken, wie ich diesen Aspekt besser darstellen kann.

    Zu AltaVista: Auch AltaVista gehörte mal zum Club der Portale. So 2001 folgte die Besinnung auf die reine Suchfunktion. In Deutschland etwa gab es auf der Startseite News von Spiegel Online, ZDNet etc plus Infos zu Stromtarifen usw.

  12. @ Alexander

    Vielleicht hat mich der Screenshot auch etwas irritiert, da die dort abgebildete Website den bestehenden Angeboten sehr ähnlich sieht.

    Wir kommen vom Thema ab: Altavista war eine der ersten “Suchmaschinen”, die einen Spider durchs Netz geschickt hat und sich so von den redaktionell gepflegten Portalen unterschied.
    http://web.archive.org/web/19961023234817/http://www.altavista.com/

  13. @ Markus

    Vielleicht liegt’s wirklich am Screenshot.

    Zu AltaVista: Später sind sie dann aber voll auf den Zug Portal aufgesprungen.

    http://web.archive.org/web/20000229213240/http://www.altavista.de/

    http://web.archive.org/web/20000815060234rn_2/de.altavista.com/

  14. Ich kenn AltaVista auch noch als Suchportal…
    War damals immer eine meiner
    Anlaufstellen bei meinen ersten Schritten durchs
    World Wide Web. Vielleicht muss man da auch zwischen AltaVista.com und der deutschen AltaVista Seite unterscheiden. Die sah damals noch so aus:

    http://web.archive.org/web/20000229213240/http://www.altavista.de/

    was für Zeiten… :-)

    grüße
    Thorsten

  15. Bis jetzt dachte ich immer Suchmaschinen durchsuchen EXTERNE Inhalte. Bei Townster werden, soweit ich das jetzt verstanden habe, von Usern bereitgestellte Inhalte durchsucht. Townster jetzt mit Suchmaschinen in Verbindung zu bringen ist wie zu behaupten MySpace wäre die größte Suchmaschine für Menschen. Ich merke schon: Irgendwas hab ich wieder mal nicht richtig verstanden… ;-) Der Screenshot sind definitv klasse aus. Ich drücke Euch Jungs die Daumen!



  16. Gleb Tritus

    Hi Stefan,

    da wir hier noch keine echte Information geliefert haben, kann es noch nicht klar herausgekommen sein: Wir werden bestehende Inhalte (die wir selber einpflegen und/oder durch Dienstleister bereitstellen lassen) durch User klassifizieren lassen.

    Natürlich können die User dabei auch eigene Inhalte einstellen (z.B. ihre Lieblingslocation eintragen) und diese dann auffindbar machen.

    Langfristig wird es also sowohl auf Userinhalte, als auch auf “externe” Inhalte hinauslaufen, was unter dem Strich in der Tat eine Suchmaschine ausmachen soll.

    Viele Grüße,

    Gleb

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