Auch texteln.de steht zum Verkauf

Nach “dukudu” steht nun auch der erst im April gestartete Mikroblogging-Dienst “texteln.de” zum Verkauf. “Ja, auch wir müssen nun den Exit bei \’eBay\’ als letzte Alternative ansehen. Der Monatsanfang beginnt so mit einem […]

Nach “dukudu” steht nun auch der erst im April gestartete Mikroblogging-Dienst “texteln.de” zum Verkauf. “Ja, auch wir müssen nun den Exit bei \’eBay\’ als letzte Alternative ansehen. Der Monatsanfang beginnt so mit einem Paukenschlag für alle \’texteln.de\’-Liebhaber”, heißt es im Unternehmensblog. Die Gründe für den Verkauf nennen Aleksander Gajewski und Tobias Tadysiak vom “texteln.de”-Betreiber thingamajig studios ebenfalls: “Uns fehlt das passende Budget für ein Projekt von dieser Größe. Finanziell gesehen haben wir uns diesbezüglich übernommen und salopp gesagt einfach mal darauf verlassen, dass sich schon ein Weg finden wird”.

Nun hoffen die Marler “dass ähnlich dem Exit von \’dukudu\’, ein gestandenes (Web-)Unternehmen daher kommt und unseren, wie auch neuen, Mitgliedern diesen tollen Service weiterhin zur Verfügung stellt. Schließlich glauben wir weiterhin an das Projekt im Ganzen”. Nach der Auktion wollen sich Gajewski und Tadysiak “gemeinsam an neue Projekte setzen” und sich verstärkt um Ihr Auto-Netzwerk “MeMyCarAndI.de” kümmern.

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* dukudu steht zum Verkauf

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Martin

    Interessante Arte der Marktbereinigung. Mal abwarten bis es wamada und frazr trifft. Anscheinend laufen twitter-Klone in Deutschland nicht so recht…



  2. Tim

    Dafür kommt die nächste große Welle, Web 2.0 “Versuche” über’s Internet zu verkaufen. Sollte ich jetzt “sellastartup” gründen und mich darauf spezialisieren? Die Domain wäre noch frei ;-)

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  4. Ist es eigentlich Marktbereinigung? dukudu ging doch in stärkere Hände.



  5. Lars

    Irgendwie hast du Recht Tim!

    Es scheint ein brandneuer Trend zu sein, Ideen/Konzepte über Auktionen zu versteigern.

    Das wäre dann die nächste Stufe: Gute Businesspläne über Auktionen zu ersteigern. ;)

    Wenn das einer umsetzt, dann bitte in der Firmen-History diese Kommentare als Ausgangspunkt der Idee verlinken. :D



  6. Martin

    Marktbereinigung ist eventuell der falsche Begriff. Es ist aber definitiv ein Überangebot vorhanden. Mehr als 2 solcher Portale können nicht überleben (wenn nicht am Ende sogar nur ein Anbieter übrig bleibt). dukudu fiel jetzt einem Unternehmen mit stärkerer Kapitalausstattung in die Hände. Allerdings ist die Frage ob das Angebot in bisheriger Form bestehen bleibt oder angepasst wird. Ich sehe allerdings keine Möglichkeit, dass dukudu, texteln, frazr und die anderen Anbieter alle in dieser Form bestehen bleiben, bzw. profitabel sind.



  7. Coskun

    Neuer Volkssport in der Web 2.0 Welt. Kein Business Modell? Egal! Kein Geld? Egal! Bissi Layout, freaky Name und in ebay einstellen. Zack haste Werbung und PR.

    Es wird anscheinend auch bei der Berichterstattung nicht mehr unterschieden, ob es sich wirklich um etwas nennenswertes handelt oder nicht.

    Das hat alles wieder etwas vom Heerdentrieb und weckt falsche Erwartungshaltungen. Es verführt nur zum blinden Nachahmen.



  8. Tim

    Da kann ich nur zustimmen, wenn ich die ganzen Clone und zeitgleiche “Geburt” von vielen Projekten sehe frage ich mich auch “wenn die jetzt so blöd kopieren, wie wollen die das Ganze lebensfähig halten?!”. Und trotzdem gibt es auch genug Investoren, die in Projekte investieren, wo cih mich wirklich frage “Wenn der Businessplan auf meinem Tisch liegt, würde ich empfehlen zu investieren oder nicht?” und dann nur zielsicher mit dem Kopf schüttel…



  9. Tim

    Ich denke gerade, wenn jemand wirklich an sein Projekt glaubt, warum geht er dann nicht zu Investoren, wenn er keine privaten Finanzmittel zur Verfügung hat. Wäre das nicht der richtige Schritt, wenn man an sein “Baby” glaubt bzw. Feedback erhalten hat, daß es Potential hat (sei es durch die Nutzerzahlen etc.)?

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