Im Bereich der Online-Lieferdienste ist mächtig was los: Vor allem pizza.de, Lieferheld, eat-star.de und Lieferando liefern sich spannende Gefechte. In puncto TV-Werbung geht es jetzt in die zweite Runde: Nach eat-star.de wagt sich auch Lieferando (www.lieferando.de) ins Fernsehen vor. Frauen werden den schrillen Spot, bei dem einem eine gewöhnungsbedürftige Stimme verschiedene Speisen entgegenbrüllt, eher nicht zu Gesicht bekommen haben: Der 15-Sekünder lief Anfang März 60 Mal auf dem männerlastigen Sender DMAX. Damit will der Lieferdienst austarieren, wann und bei welcher Zielgruppe der Spot gut konvertiert, um anschließend weitere TV-Sender anzugehen.
Für die Produktion hat Lieferando die Münchner Agentur 111Medienservice beauftragt und das Konzept gemeinsam entwickelt. “Wir weisen im Spot auf unsere Vorzüge hin: Die Vielzahl der Speisen, bargeldlose Zahlung und ein Treuepunkteprogramm. Der Kontrast zwischen der schrillen Stimme und den ruhigen Erklärpassagen erzeugt Aufmerksamkeit”, erklärt Mitgeschäftsführer Jörg Gerbig. Der Spot zielt klar auf den Privatkundenbereich ab. Hier sei man gerade auf Expansionskurs, zum Beispiel nach Österreich. Daneben bieten die Berliner auch einen Firmenkundenservice an: Mitarbeiter bestellen auf Firmenkosten, die Belege landen in einem Sammelaccount. “So hat das Unternehmen am Ende des Monats eine Gesamtrechnung und nicht mehr 1500 Einzelbelege.”
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Kommentare
Schreien in der Werbung scheint seit Zalando ziemlich angesagt zu sein. Ich persönlich bin genervt davon…
Kommentar von pymon 30. März 2011 @ 15:40Alter ist das nervig. Der Spot wär für mich schon Grund nicht bei denen zu bestellen. Ich meine eigentlich wünsche ich es keinen, aber irgendwie gönne ich keinen dieser Dienste den Erfolg, da der rein auf finanziellen Ressourcen beruht und nichts mit Innovation oder wirklichen Nutzen zu tun hat. Aber im deutschen Lande zählt letzteres ja nicht mehr so viel. Bin gespannt aber mich kriegt ihr nicht. Ich bestelle weiter per Telefon :P
Kommentar von Thorsten 30. März 2011 @ 16:13Hoffentlich konvertiert der Spot besser als er anzusehen ist. Ich möchte den jedenfalls kein zweites Mal sehen müssen.
Kommentar von Alpensepp 30. März 2011 @ 16:51isn Scherz, oder?!
Kommentar von Marc 30. März 2011 @ 17:56leider schrecklich nervig. Was wollen sie damit bezwecken? Die Couchpotatoes die beim langweiligen dmax Programm weggenickt sind werden sicher wach und die anderen schalten schnell um oder aus. Der Spot konvertiert sicher schlecht.
Kommentar von jens 30. März 2011 @ 18:21@DS eventuell ergänzt ihr mal den Bericht um den eatstar Spot.
@ Jens: Als aufmerksamer Leser hättest du sowohl den Hinweis im Text als auch den Link unter “Artikel zum Thema” gesehen, die beide auf den eatstar-Spot verweisen…
Kommentar von Yvonne Ortmann 30. März 2011 @ 18:26Leute was ist los mit euch?
Kommentar von Martin Wielander 30. März 2011 @ 19:16Ich finde das geschreie total witzig und habe gleich mal mit dem 6 Euro Neukundengutschein bestellt. Hmjam hmjam
oh danke für den tipp, die 6 EUR werd ich mir auch noch abholen :))
Kommentar von D-DOG 31. März 2011 @ 08:01So versucht man also Eigenwerbung zu machen? Sehr unauffällig.
Kommentar von Thorsten 31. März 2011 @ 08:51Ich fand Zalando schon unsympathisch. Lieferando macht da nix besser. Der Eatstar-Spot war hierbei um WELTEN besser. Werde dementsprechend eher zu Eat-Star gehen wobei ich sowieso nix von derartigen Services halte derzeit.
Kommentar von Benjamin 31. März 2011 @ 21:47Nicht alles, was auf dem Jahrmarkt klappt, funktioniert auch im TV. Alleine die ätzende Tonfrequenz wäre für mich ein Grund, bei pizza.de zu bestellen. Genau aus dem gleichen Grund würde ich nicht bei klarmobil kaufen, selbst wenn ich dafür noch Geld bekäme.
Kommentar von René 10. April 2011 @ 09:05Interessantes Videointerview mit einem GF von Rheingau Ventures zu Lieferando. Im Video wird (implizit) auch der Umsatz von Pizza.de und lieferando.de genannt, hochinteressant. (An welcher Stelle verrate ich euch nicht, das Video müsst ihr selbst gucken ;))
http://www.entrepreneurship.de/artikel/labor-interview-rheingau-ventures-prasentiert-lieferando-de-dr-tobias-johann/
Kommentar von Timo 06. Mai 2011 @ 00:17Schrecklich aber doch auch sehr eindringlich! :-)
Kommentar von Alexander Hacke 15. Mai 2012 @ 08:25