#StartupTicker

+++ talpasolutions +++ Taxdoo +++ Christ Capital +++ Frauen gründen +++ Roll-ups +++ Mika +++

+++ #StartupTicker +++ IndustrialTech talpasolutions ist insolvent +++ Taxdoo: Verlust sinkt auf 4,4 Millionen +++ Auf diese Startups steht Christ Capital +++ Lesestoff: Frauen gründen +++ Roll-ups als Lösung für den Mittelstand +++ TaxTech Mika sichert sich 6 Millionen Euro +++
+++ talpasolutions +++ Taxdoo +++ Christ Capital +++ Frauen gründen +++ Roll-ups +++ Mika +++
Mittwoch, 23. September 2026VonTeam

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 23. September).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. 

#STARTUPTICKER

talpasolutions
+++ Offline! Das Essener Startup talpasolutions (zuletzt schlicht als Talpa bekannt) ist insolvent. Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wird Rechtsanwältin Frauke Heier bestellt. Das Unternehmen aus Essen, das 2016 gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit deren Hilfe Maschinen vernetzt, Daten erfasst und Erkenntnisse im Bereich der Optimierung der Maschinenleistungen gewonnen werden können. Im Grunde ein absolutes Trendthema. In den vergangenen Jahren wanderten deswegen auch rund 28 Millionen Euro in das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet – unter anderem von Robert Bosch Venture, Gründerfonds Ruhr, MIG Capital, NRW.BANK und High-Tech Gründerfonds (HTGF). 2025 erwirtschaftete das Team einen Verlust in Höhe von 3,6 Millionen (Vorjahr: 4,9 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2025 bereits rund 26 Millionen. Angesichts der weiterhin hohen Verluste liegt die Vermutung nahe, dass Talpa zuletzt erneut frisches Geld benötigt hätte. Mehr über talpasolutions

Taxdoo
+++ Zahlencheck! Das Hamburger TaxTech Taxdoo, das kürzlich sein bisheriges Kerngeschäft rund um die grenzüberschreitende Umsatzsteuer aufgegeben hat und nun ganz auf KI-basierte Buchhaltung setzt, wuchs zuletzt kaum noch. 2024 stieg der Umsatz lediglich von 12,1 auf 12,4 Millionen Euro. Angepeilt waren ursprünglich 5 bis 10 %. Gleichzeitig bekam Taxdoo seine Verluste aber besser in den Griff: Das EBITDA verbesserte sich von -6,6 auf -5,1 Millionen Euro, der Jahresfehlbetrag sank von 6,2 auf 4,4 Millionen. Im Schnitt beschäftigte Taxdoo 138 Mitarbeitende – nach 153 im Vorjahr. Ende 2024 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 21,3 Millionen Euro. Der Aufbau von Taxdoo kostete bis dahin rund 33 Millionen Euro. Insgesamt sammelte das 2016 gegründete Unternehmen rund 75 Millionen Euro ein – unter anderem von Accel, Tiger Global und Visionaries Club. Interessant mit Blick auf den jetzigen Neustart: Schon 2024 nutzten mehr als 70 % der Taxdoo-Kunden die Buchhaltungsprodukte. Der radikale Schwenk zur KI-Buchhaltung kommt somit nicht aus dem Nichts – Taxdoo treibt damit eine strategische Verschiebung auf die Spitze, die schon länger läuft. Mehr über Taxdoo

Christ Capital
+++ Unbedingt im Auge behalten! Die Beteiligungsgesellschaft Christ Capital des Berliner Unternehmers Harald Christ wird zunehmend als Startup-Investor sichtbarer. Zu den jüngsten Investments gehören Codesphere, Flip und Proxima Fusion. Zuvor setzte Christ Capital unter anderem bereits auf Aleph Alpha, Dyno, 4TEEN4 Pharmaceuticals, G2K und vGreens. Auffällig ist dabei vor allem die Bandbreite – von KI und Cloud über Future of Work bis FusionTech. Weitere Investments folgen sicherlich zeitnah! Mehr über Christ Capital

Frauen gründen
+++ Lesestoff: Frauen gründen in Deutschland noch immer deutlich seltener als Männer. Welche Hürden Gründerinnen ausbremsen und wie sich die Rahmenbedingungen verbessern lassen, beleuchten Brigitte Waffenschmidt und Joachim Gutmann in ihrem neuen Buch „Frauen gründen„. Dabei geht es unter anderem um den Gender Gap in der Gründerszene, die Finanzierung von Unternehmen und die Gründungsförderung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ergänzt wird das Buch durch die Erfahrungen von mehr als 14 Gründerinnen aus der DACH-Region. Klingt nach einem spannenden Einblick in Female Entrepreneurship und die Frage, was sich ändern muss, damit mehr Frauen gründen. Jetzt bei amazon bestellen

Roll-ups
+++ Lesenswert! Roll-ups könnten zu einem wichtigen Modell für die anstehende Nachfolgewelle im deutschen Mittelstand werden – wie wir zuletzt mehrfach berichtet haben. Table.Briefings zeigt nun auch, wie sich inzwischen auch klassische Venture-Investoren dem Thema nähern. Tengelmann Ventures sucht etwa nach kleinen Mittelständlern mit 0,5 bis 2 Millionen Euro EBITDA, die sich zu größeren Gruppen zusammenführen lassen. Vorwerk Ventures arbeitet bereits mit drei Roll-up-Teams, die unter anderem Ingenieurbüros übernehmen – ein viertes Team ist geplant. Spannend ist das vor allem angesichts der Dimension des Nachfolgeproblems: Laut Institut für Mittelstandsforschung (IfM) steht zwischen 2026 und 2030 bei rund 186.000 Unternehmen eine Übergabe an. (Table.Briefings) Mehr über Roll-ups

CompactGreens
+++ Kein Umsatz, kaum Markterfahrung – und trotzdem eine Bewertung von 1,2 Millionen. Die Gründer von CompactGreens begeistern die Löwen auf Anhieb. Doch wäre ein anderes Gründerteam mit diesen Zahlen genauso davongekommen? Mehr über CompactGreens

Startup-Radar
+++ Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: fieldbrain, Nanolope, Deepentix, ZVG Melder und Lily. Mehr im Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

#DEALMONITOR

+++ TaxTech Mika sichert sich 6 Millionen Euro +++ Grafikdesign-Startup F13 erhält 5 Millionen +++ KI-Startup Palma bekommt 1,8 Millionen +++ Deutscher Apotheker Verlag investiert in das PetTech Tox-help +++

Mika
+++ Der Londoner B2B-Investor Smedvig Ventures, das Family Office Wecken & Cie, Dennis Bemmann, Michael Brehm, Johannes Ditterich und Martina Pfeifer sowie die Altinvestoren Keen Venture Partners und Dutch Founders Fund investieren 6 Millionen Euro (Seed-Investment) in Mika. Das Berliner KI-Startup, 2022 von Agnieszka Walorska,  Lukas Linnekuhle und Henry Müssemann gegründet, bietet kleinen GmbHs und UGs eine KI-basierte Alternative zum klassischen Steuerbüro. Das Unternehmen übernimmt Buchhaltung, Umsatzsteuervoranmeldungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen, wobei die Ergebnisse von eigenen Buchhalter:innen geprüft werden. Das frische Kapital soll vor allem in die „Weiterentwicklung des KI-Systems“ fließen. Keen Venture Partners und Dutch Founders Fund investierten zuvor 800.000 Euro in Mika. Mehr über Mika

F13
+++ Der tschechische Investor Credo Ventures, Point Nine Capital sowie Carles Reina von Baobab Ventures und Jack Richardson von mainframe investieren 5 Millionen US-Dollar (Pre Seed) in F13. Das Berliner Startup, vom Vitt-Gründer Gregory Janik und dem Machine-Learning-Forscher Ingimar Tomasson gegründet, arbeitet an KI-Modellen, die innerhalb weniger Sekunden Vektorgrafiken erstellen. Die erzeugten Grafiken lassen sich skalieren und bearbeiten und sollen insbesondere professionelle Designprozesse vereinfachen und beschleunigen. „Mit dem frischen Kapital wird F13 sein erstes Modell auf den Markt bringen. Darüber hinaus wird das Unternehmen seine Rechenkapazitäten, sein Team und seine Datenbestände ausbauen. So kann das Team neue Anwendungsbereiche für die Technologie erschließen und weitere Modelle für komplexe Designaufgaben entwickeln und bereitstellen“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über F13

Palma
+++ Der Heilbronner Frühphaseninvestor D11Z.Ventures, Plug and Play Ventures, Deel, Scale Now Ventures (Carsten Puschmann) sowie mehrere Business Angels investieren 1,8 Millionen US-Dollar in Palma. Mit dem deutsch-amerikanischen Startup, von Patrick Eden und Julian Kolbe in San Francisco gegründet, können Unternehmen den Einsatz von KI-Agenten zentral steuern und absichern. Die Plattform kontrolliert dabei, auf welche Tools und Daten KI-Agenten zugreifen dürfen, setzt Sicherheitsrichtlinien bei jeder Aktion durch und dokumentiert sämtliche Aktivitäten manipulationssicher. Mit dem frischen Kapital möchte das Team „die Plattform zu mehr Enterprise-Kunden bringen“. Mehr über Palma

Tox-help
+++ Die Mediengruppe Deutscher Apotheker Verlag investiert in Tox-help. Das Berliner PetTech, 2025 von Franziska Thal gegründet, möchte sich als Beratungsplattform für Vergiftungsfälle bei Tieren etablieren. Das Team kombiniert veterinärmedizinisches Fachwissen mit KI, um tiermedizinisches Fachpersonal rund um die Uhr bei Verdachtsfällen zu unterstützen. Künftig soll das Angebot auch Tierhalter:innen offenstehen. Mit der Investition möchte der Fachverlag „den flächendeckenden Ausbau einer wegweisenden Lösung für die tiermedizinische Notfallversorgung“ vorantreiben. Der Deutscher Apotheker Verlag hält nun 10 % am Unternehmen. Mehr über Tox-help

#JOBS

HARIBO
+++ Unser Job des Tages! HARIBO Deutschland sucht einen Manager Marketing – Online Marketing (m/w/d). Bringen Sie Ihre Erfahrung ein – für gemeinsamen, langfristigen Erfolg. Werden Sie jetzt Teil des über 8.500-köpfigen HARIBO-Teams in 26 Ländern. Als Fruchtgummi-Nr. 1 haben wir ein gemeinsames Ziel: Freude in die Welt zu bringen.

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