#Hintergrund Ein Startup, das Sicherheitsprüfungen digitalisiert

Bei Zyp.One, das bisher noch ziemlich unter dem Szene-Radar fliegt, geht es um "digitale Audits und Inspektionen". Lieferando-Gründer und Talon.One-Macher Christoph Gerber investierte bereits in Zyp.One. Ebenso der Münchner Kapitalgeber 42Cap,
Ein Startup, das Sicherheitsprüfungen digitalisiert

Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Zyp.One. Hinter dem jungen Unternehmen, das Ende 2018 gegründet wurde, stecken die Brüder Lukas und Philip Roelen-Blasberg. Das Berliner Duo, das zuletzt bei Talon.One bzw. etventure tätig war, verspricht seinen Kunden: “Wir machen Arbeitsplätze und Produkte sicher”.

Konkret geht es bei Zyp.One, das bisher noch ziemlich unter dem Szene-Radar fliegt um “digitale Audits und Inspektionen”. “Zyp.One hat alles was du brauchst, um Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen zu digitalisieren und die Art und Weise zu verändern, wie digitales Qualitätsmanagement durchgeführt wird”, heißt es auf der Website. In Stellenanzeigen beschreibt sich das Startup wie folgt: “Zyp.One ist ein VC-finanziertes Software Startup, welches es Unternehmen ermöglicht den Ablauf von Inspektionen und Audits zu digitalisieren und teilweise zu automatisieren. Unternehmensinterne Inspektionen und Audits finden heutzutage in allen großen Industrien weltweit statt, wobei die meisten Prüfungen immer noch mit Stift und Papier durchgeführt werden”.

Lieferando-Gründer und Talon.One-Macher Christoph Gerber investierte bereits in Zyp.One. Ebenso der Münchner Kapitalgeber 42Cap, hinter dem die eCircle-Macher Thomas Wilke und Alex Meyer stecken. 42Cap hält bereits 21 % am Startup. Um Audits kümmerte sich zuletzt auch ChemSquare. Zum Start war das Startup eine Einkaufsplattform für Chemierohstoffe. Im Sommer 2018 folgte der Pivot zum jetzigen Modell, der Bündelung geplanter Audits sowie der Vermarktung bestehender Audit-Berichte für die Pharmaindustrie. Cherry Ventures setzt bereits auf das Startup.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.