#Gastbeitrag 5 Gründe, warum München die bessere Startup-Stadt ist

In der Isar-Metropole München tummeln sich einige große und bekannte junge Digitalunternehmen. Dennoch kommt die bayerische Hauptstadt in Sachen Startup-Berichterstattung manchmal etwas kurz! Hier 5 Gründe, warum die Stadt an der Isar die eigentliche Startup-Hauptstadt ist.
5 Gründe, warum München die bessere Startup-Stadt ist

Wenn man von Startups spricht, kommen einem (fast) immer nur Berlin und Hamburg in den Sinn. Und jetzt kommt sogar das Ruhrgebiet mit einer Lobeshymne daher. Es wird Zeit, eine Lanze für München zu brechen. Hier 5 Gründe, warum die Stadt an der Isar die eigentliche Startup-Hauptstadt ist.

Talents: In München finden sich jede Menge hochqualifizierte Arbeitskräfte für Startups. Ein Grund dafür ist sicherlich die Nähe zu den größten Konzernen Deutschlands: Von den DAX-30 haben 10 DAX-Unternehmen ihren Sitz in München (Allianz, BMW uvam.). Sie ziehen hochqualifizierte, junge Talente an, wovon Startups im hohen Maße profitieren. Ganz unschuldig daran dürfte auch die besondere Lage nicht sein: Die Nähe zu Natur/Seen/Alpen/Italien ist ein attraktiver Standortfaktor, der gerade bei der Generation Y und Z einen hohen Stellenwert einnimmt.

Münchner Startups sind weniger Hype, dafür mehr Realität und harte Arbeit. Während in Hamburg und Berlin gequatscht – oder wie der Hamburger sagen würde, „geschnackt“ – wird, wird in München gearbeitet. Der Norden steht klassischerweise für B2C – und damit für Lifestyle und Image. Der Süden ist vielmehr B2B-getrieben. Hier zählen Daten, Zahlen, Fakten.

Money: München liegt im wirtschaftsstarken Vorzeige-Bundesland Bayern: Mit einem Anteil von 18,5% an der Wirtschaftsleistung Deutschlands steht München auf Platz 2. Berlin dagegen sieht mit 4,3 Prozent am Bruttoinlandsprodukt doch eher klein aus. Das zeigt sich auch an der Kaufkraft der Kunden: München weist einen der höchsten Lebensstandards Deutschlands auf.

More Money: In München ist für Start-ups das große Geld zu holen. Venture-Capital-Firmen wie Acton, Astutia Venture, Target Partners uvam sorgen dafür, dass lokale Unternehmungen gut wachsen können. Knapp 2 Milliarden Euro sind in den letzten Jahren hier in Startups geflossen.

Und zu guter letzt: Ideen. Wenn man an Kreativität denkt, kommen einem zuerst Hamburg und Berlin in den Sinn. Wie jedoch eine aktuelle Untersuchung der EU-Kommission herausgefunden hat, steht München in puncto kultureller Dynamik, Kreativwirtschaft und Kulturumfeld in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Die Landeshauptstadt Bayerns ist die zweitkreativste Millionenstadt Europas zwei hinter Paris.

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Zum Autor
Orhan Köroglu ist Gründer und Geschäftsführer des Gebrauchtwagenvermittlers abracar. abracar wurde 2016 von Köroglu und Sebastian Jost als Spin-off der Allianz-Gruppe gegründet und wuchs innerhalb kürzester Zeit zu Deutschlands größtem Fahrzeugvermittler von privat zu privat. Das Münchner Startup ist auf junge Gebrauchtwagen spezialisiert mit dem Ziel, den Autoverkauf einfacher, sicherer und transparenter zu machen.

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