Vimcar In wenigen Jahren von der Kleinfirmen- zur Konzernlösung

Ende 2014 ging Vimcar an den Start. Rund 30.000 Fahrzeuge stattete Vimcar bereits mit seiner Fahrtenbuch-Lösung aus. Künftig backen die Berliner deutlich größere Brötchen - wie der Großkunde Deutsche Bahn zeigt.
In wenigen Jahren von der Kleinfirmen- zur Konzernlösung

Das 2013 gegründete Unternehmen Vimcar ging als Fahrtenbuch-Lösung für Selbstständige und Kleinstunternehmen an den Start. “Wir konnten in diesem Segment erfolgreich beweisen, dass Vimcar Produkte die Themen Fahrtenbuch und Flottenmanagement vereinfachen und den Nutzern flexibel einsetzbare Lösungen bieten”, sagt Andreas Schneider, Gründer und Geschäftsführer von Vimcar. Inzwischen backen die Berliner aber deutlich größere Brötchen – wie der Großkunde Deutsche Bahn zeigt.

“Mit dem Gewinn der Deutschen Bahn beweist Vimcar, dass die hauseigene Flottenmanagement-Lösung den Kinderschuhen entwachsen ist und den Anforderungen von großen Fuhrparks mit 1000 und mehr Fahrzeugen gerecht wird. Namhafte Kunden spielen natürlich auch in der Kundengewinnung in kleineren Segmenten eine große Rolle: das Vertrauen in die Vimcar-Marke steigt”, führt Schneider weiter aus.

Rund 30.000 Fahrzeuge stattete Vimcar bereits mit seiner Lösung aus. Rund 60 Mitarbeiter wirken bereits für das Startup, das im vergangenen Jahr 5 Millionen eingesammelt hat. Und Schneider und Co. haben noch viel vor! “Nachdem Vimcar den Fahrtenbuchmarkt erobert hat, ist unser Fokus in diesem Jahr der Flotten- und Fuhrparkmarkt. Wir wollen vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Fuhrparks unsere Lösung platzieren.” Die Jungfirma will sich dabei langfristig als “digitale Fuhrparkleiter” positionieren.

“Wir arbeiten deshalb unter anderem auch daran, weitere Partner und Datenquellen in Vimcar-Fleet zu integrieren. Beispiele für solche Partnerschaften sind die Direktintegration von LapID, einem Anbieter für die automatische Führerscheinkontrolle, und die Integration von Shell-Tankkarten in Vimcar-Fleet. Darüber hinaus arbeiten wir aktuell mit einem Automobilhersteller zusammen, um die Fahrzeugdaten direkt abzugreifen und damit zukünftig auf den OBD-Stecker verzichten zu können”, sagt Schneider zu seinen Zielen.

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Foto (oben): Vimcar

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.