#5um5 5 richtungsweisende Startups aus dem hohen Norden

Einige der erfolgreichsten Startups der Welt wurden von Gründern aus dem hohen Norden hervorgebracht. Ob Skype, King oder Spotify: Die Nordlichter sorgen mit ihren Geschäftsmodellen immer wieder für Furore in der Digitalwirtschaft.
5 richtungsweisende Startups aus dem hohen Norden

Unsere Rubrik “5um5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute gibt es 5 richtungsweisende Startups aus dem hohen Norden. Einige der erfolgreichsten Startups der Welt wurden von Gründern aus dem hohen Norden hervorgebracht. Ob Skype, King oder Spotify: Die Nordlichter sorgen mit ihren Geschäftsmodellen immer wieder für Furore in der Digitalwirtschaft. Auch aktuell tummeln sich in Nordeuropa spannende Jungunternehmen, die das Potential haben, sich als Unicorn zu entpuppen. Fünf davon möchten wir euch gerne vorstellen.

Holvi
Das finnische Fintech-Startup Holvi ist angetreten, um dem klassischen One-Size-Fits-It-All-Ansatz traditioneller Banken den Kampf anzusagen und mit seinem maßgeschneiderten Banking-Service das Finanz-Management von Selbstständigen weltweit zu revolutionieren. Das Unternehmen ist der europaweit erste digitale Banking-Service für Selbstständige – eine Berufsgruppe, die für klassische Banken wenig lukrativ ist und für die es kaum adäquate Banking-Angebote gibt. Die Lösung von Holvi bietet ein digitales Geschäftskonto, das die Buchhaltung und Rechnungsstellung automatisch in einer App mit einschließt. Das gibt den Kunden die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihr Geschäft. Das Unternehmen wurde 2011 von Tuomas Toivonen gegründet und wird von Antti-Jussi Suominen als CEO vertreten.

Klarna
Klarna gehört heute zu den führenden Zahlungsanbietern in Europa. Das schwedische Wachstumsunternehmen aus Stockholm besitzt eine Banklizenz und will mit seinem Angebot das Bezahlerlebnis für Käufer und Händler verändern. Unter dem Motto “einfach einkaufen” gibt das 2005 gegründete Unternehmen Online-Shoppern die Möglichkeit, per Rechnung, Ratenzahlung oder sofort beim Bestellabschluss zu zahlen. Dabei bietet Klarna durch die eigene Käuferschutzrichtlinie ein sicheres und einfaches Checkout-Erlebnis.
Im Jahr 2014 hat sich Klarna mit dem Online-Zahlungssystem der Sofort GmbH zusammengeschlossen und die Klarna Group geschaffen. Klarna arbeitet mit 70.000 Händlern zusammen, um Lösungen für mehr als 60 Millionen Online-Shopper in Europa und Nordamerika anzubieten. Klarna beschäftigt 1.700 Mitarbeiter und ist in mittlerweile in 18 Ländern aktiv. Unter anderem auch bei uns in Deutschland.

Next Games
Wie es der Name schon vermuten lässt, hat sich das 2013 gegründete finnische Unternehmen Next Games auf mobile Unterhaltung spezialisiert. Genauer: Das Start-up entwickelt hochwertige und visuell anspruchsvolle Spiele für Smartphones. Getreu dem Motto “We believe in play” hat sich Next Games auf die Fahne geschrieben, Trendsetter auf dem Gebiet der mobilen Unterhaltung zu sein und den Gamern weltweit ein stets immersives Spielerlebnis zu bieten. Bei ihren Anwendungen spezialisiert sich der Gaming-Entwickler aktuell auf die amerikanische Erfolgsserie The Walking Dead. Demnächst soll beispielsweise mit “The Walking Dead: Our World” das weltweit erste ortsbasierte Augmented Reality-Handyspiel erscheinen. Alle Spiele sind sowohl im Apple Appstore, als auch im Google Playstore herunterzuladen. Next Games beschäftigt ein internationales Team von 104 Mitarbeiter aus 16 Nationen.

Yousician
Das Start-up Yousician bietet seinen Nutzern einen einfachen, digitalen Weg, um Instrumente wie Gitarre, Klavier, Bass oder Ukulele spielen zu lernen oder das eigenen Spiel zu verbessern und greift dabei auf Gamification-Elemente zurück. Egal ob als blutiger Anfänger oder Fortgeschrittener, Yousician bietet dem Nutzer auf dem mobilen Endgerät die unterschiedlichsten Kurse mit Tutorials, Songs und Übungen an. Alle Lehrpläne wurden von qualifizierten Musiklehrern entwickelt. Das Besondere: Die App vermittelt nicht nur das nötige Wissen über Noten und Tabulaturen und lehrt diverse Songs, sondern bewertet zusätzlich die Leistungen des Spielers und gibt Feedback in Echtzeit. Das Unternehmen mit Sitz in Helsinki ist 2014 an den Start gegangen und seitdem acht Millionen aktive Nutzer, die insgesamt rund 250 Millionen Lieder in der App gespielt haben.

Smartly
Mit Smartly bekommt der Anwender ein einfaches aber leistungsstarkes Tool zur Automatisierung von Facebook- und Instagram-Werbung. Smartly hilft in vielen Bereichen. Unter anderem beim Workflow, der Kampagnenoptimierung, beim Retargeting oder der Akquise neuer, potentieller Kunden. Mit verschiedenen, integrierten Tools wird der Kampagnen-Management-Workflow automatisiert, das Werbebudget effektiv gesteuert, Anzeigen skaliert und der Kundenstamm erweitert. Das finnische Performance-Marketing-Start-up Smartly wurde im Juni 2013 gegründet und hat mittlerweile Büros auf der ganzen Welt.

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Foto (oben): Shutterstock

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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Das Sinnbild des Verkäufers – der klingelnde, anklopfende Staubsaugervertreter, der von Tür zu Tür zieht – ist im B2B-Bereich so nicht vorstellbar. Doch das Prinzip existiert auch hier. Wie wird die sogenannte Kaltakquise bei B2B-Sales betrieben?