"Standard für die Steuererklärung" taxbutler – eine Steuererklärung ohne “lästige Aufgaben”

Jedes Jahr müssen rund 26 Millionen Haushalte eine Steuererklärung abgeben. Bisher konnte man die Steuererklärung selbst erstellen, oder man machte es sich bequem und ging zum Steuerberater, was zwar bequem aber recht teuer ist", sagt Matthias Raisch, Gründer von taxbutler.
taxbutler – eine Steuererklärung ohne “lästige Aufgaben”

Immer mehr Start-ups machen sich im Steuer-Segment breit. So auch taxbutler aus Ingersheim. Das TaxTech-Startup wurde von Matthias Raisch, zuletzt Führungskraft bei der Allianz, ins Leben gerufen. Unterstützung bekommt dabei vom Medienmanager Alexander Fechner. WF Ventures aus Hamburg und einige Business Angels investierten bereits in das junge Unternehmen.

“Taxbutler hat von Beginn an auf Umsatz gesetzt und seine Lösung kostenpflichtig zur Verfügung gestellt. Dies war problemlos möglich, da es im Markt keine Steuererklärungslösung als Freemium gibt und der Kunde es gewohnt ist dafür zu zahlen”, erklärt Mitgründer Raisch das Konzept hinter taxbutler. Studenten, Berufseinsteiger und Angestellte, die bis 10.000 Euro verdienen, zahlen bei taxbutler je Steuererklärung 27 Euro. Arbeitnehmer die bis 30.000 verdienen zahlen 47 Euro und für Arbeitnehmer, deren Einkommen über 30.000 Euro liegt, kostet eine Steuererklärung 87 Euro.

“Standard für die Steuererklärung”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Matthias Raisch, Gründer von taxbutler, über Steuerberater, Pauschalbeträge und Kundenprobleme.

Welches Problem wollt Ihr mit taxbutler lösen?
Jedes Jahr müssen in Deutschland rund 26 Millionen Haushalte eine Steuererklärung abgeben. Bisher konnte man die Steuererklärung selbst erstellen, was zeitaufwendig und kompliziert sein kann oder man machte es sich bequem und ging zum Steuerberater bzw. Lohnsteuerhilfeverein, was zwar bequem aber recht teuer ist. Und egal für was man sich entscheidet hatte man immer ein Belegchaos vor sich, da die Steuererklärung immer erst im neuen Jahr erstellt werden kann. Kein Anbieter bietet eine echte Lösung an, mit der der Kunde vollständig online und einfachst seine Steuererklärung erstellen bzw. beim Finanzamt einreichen kann. Daher haben wir beschlossen, eine Anwendung zu entwickeln, die dem Kunden alle lästigen Aufgaben bei der Erstellung der Steuererklärungen abnimmt. Im Wesentlichen sind das vier Punkte: Die Erfassung der Daten, die steuerrechtliche Zuordnung der Daten, das Einfügen von Pauschalbeträgen sowie die Ablage und Verfügbarkeit der Belege.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet taxbutler ein Erfolg?
Weil wir ein reales Kundenproblem lösen, und das zu einem für den Kunden optimalen Preis-Leistungsverhältnis. Unsere Kunden können nicht entscheiden, ob Sie eine Steuererklärung erstellen wollen, oder nicht. Sie haben lediglich die Entscheidung, wie Sie es machen wollen. Bisher konnte der Kunde zwischen zwei Lösungen wählen: Die eine kostengünstig, aber kompliziert mit einem hohen Zeitaufwand; die andere bequem und einfach, aber mit hohen Kosten verbunden. taxbutler kombiniert die beiden Vorteile der bisherigen Lösung – so bequem und einfach wie beim Steuerberater und so günstig wie eine Software. Und genau das gibt uns die Sicherheit, dass taxbutler ein Erfolg wird.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Zum einen die 70.000 Steuerberater und Lohnsteuerhilfeverein – wobei die ersten Steuerberater taxbutler inzwischen als White Label-Lösung einsetzen – und zum anderen die Softwarehersteller wie Wiso, Taxman und Smartsteuer die im Wesentlichen wie taxbutler eine B2C-Lösung anbieten.

Wo steht taxbutler in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir an der 10tausender Kundenmarke kratzen, das Team auf sechs Mitarbeiter erweitern können um dann aus eigener Kraft weiter zu wachsen und taxbutler deutschlandweit zum Standard für die Steuererklärung zu machen und den Preis für eine professionelle Steuererklärung auf ein faires Niveau zu bringen. Der Name taxbutler soll als Begriff für die günstigste und bequemste Steuererklärung und die erste Steuererklärung per Smartphone ein Synonym werden.

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.