Versicherungen treffen auf Kommunikation “Der Kundendialog wurde über Jahrzehnte ignoriert”

"Wir helfen sowohl den etablierten Versicherern bei der digitalen Transformation sowie wir auch die Start-ups im Bereich der Kundenkommunikation unterstützen. Damit wird die Personal Business Machine zum zentralen Baustein der technischen Infrastruktur", sagt PBM-Macher Ralf Pispers.
“Der Kundendialog wurde über Jahrzehnte ignoriert”

Im InsurTech-Segment tummeln sich schon unzählige junge Unternehmen. PBM – Personal Business Machine versucht sich im Boomsegment als “InsurTech-Engine für hoch-personalisierte Kunden-Kommunikation”. Das Unternehmen wird von Ralf Pispers und Stefan Riehl (früher Mindfact Interactive Medien) geführt, die sich seit 20 Jahren um digitale Geschäfte kümmern. Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Mitgründer Pispers über Prozesse, Bausteine und Landingpages.

Welches Problem wollt Ihr mit Personal Business Machine lösen?
Der Kundendialog wurde von Versicherungsunternehmen über Jahrzehnte ignoriert. Und so besteht die Kommunikation im Jahre 2017 aus unsäglichen Schreiben, einem Einheitsbrei aus Papierflut sowie unzähligen Medienbrüchen. Personal Business Machine hebt die traditionelle Kommunikation und den Kunden-Dialog von Versicherungsunternehmen in eine neue Dimension: digital, personalisiert sowie multimedial. Dazu schaffen wir mit der PBM durchgängig digitalisierte Prozesse auf Basis einer sicheren und verschlüsselten Infrastruktur. Damit ermöglichen wir einen intelligenten Kundendialog in jeder Phase der digitalen Customer Journey: von der Angebotsunterbreitung, über die Bestandskunden-Kommunikation bis hin zum Dialog im Bereich Schaden und Leistung.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Personal Business Machine ein Erfolg?
Die meisten Start-ups haben sich als Wettbewerber zu den traditionellen Unternehmen positioniert. Sie merken inzwischen, wie teuer die Kunden-Akquisition im Versicherungsbereich ist und wie komplex die Anforderungen in Punkto Recht und Underwriting sind. Wir helfen sowohl den etablierten Versicherern bei der digitalen Transformation sowie wir auch die Start-ups im Bereich der Kundenkommunikation unterstützen. Damit wird die Personal Business Machine zum zentralen Baustein der technischen Infrastruktur. Dies brachte uns schon im ersten Jahr der Ausgründung einen Umsatz von über 1 Million Euro und ein starkes Wachstum bei den über die Plattform abgewickelten Transaktionen. Laut einer Studie von AXA/Winterthur & TechBridge gehört PBM Personal Business Machine zu den besten deutschen InsurTech Startups im Bereich Operations. Die Positionierung in diesem Bereich ist für uns sehr wichtig, denn dort werden wir mit der PBM zum Dreh- und Angelpunkt der modernen, digitalen Kommunikation.

Wer sind Eure Konkurrenten?
Wir finden für die PBM international nur Wettbewerber in einzelnen Facetten der Plattform. Einige Systeme generieren Landingpages, andere können Videos personalisieren und wieder andere können Textbausteine automatisiert erstellen. Die PBM verfügt über mächtige APIs, mit denen die personalisierte und multimediale Content-Aufbereitung mit der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen kombiniert wird. Unsere Business-Engine ist einmalig im Markt. Durch die Anbindung von Machine-Learning Bausteinen – IBM Watson -, Digitaler Signatur und Online-Legitimation sowie BiPro Schnittstellen bauen wir den Vorsprung konsequent aus.

Wo steht Personal Business Machine in einem Jahr?
In 2018 erstellt die PBM für jeden einzelnen Kunden ein einzigartiges Kommunikations-Erlebnis. In 2018 ist das “Segment Of One” im Kunden-Dialog von Versicherungsunternehmen Realität. Darüber hinaus können unsere Kunden bis Ende 2018 sämtliche Business-Regeln und Content-Bausteine eigenständig erstellen und verwalten.

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.