IoT-Anwendungen mit Versicherung IoT-Pionier relayr holt sich 23 Millionen Dollar

"Es wird seit langem über Einsparungen und gesteigerte Effizienzen gesprochen, die durch das Internet der Dinge möglich gemacht werden. Aber jetzt tun wir mehr, als nur darüber zu reden. Wir werden es buchstäblich tun", sagt Josef Brunner, Mitbegründer von relayr.
IoT-Pionier relayr holt sich 23 Millionen Dollar

Das junge Berliner Start-up relayr, dass Anwendungen für das Internet der Dinge – etwa das Hardware-Kit WunderBar – entwickelt, sollte sich nun endgültig jeder merken. Hartford Steam Boiler (HSB), der Investmentarm des Rückversicherers Munich Re, investierte gerade gemeinsam mit Kleiner Perkins Caufield & Byers und Munich Venture Partners 23 Millionen Dollar in das Unternehmen. Zuvor flossen bereits 11 Millionen bzw. 2,3 Millionen in relayr, das rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Mehr als 36 Millionen flossen somit bisher in relayr, dass zudem eine Kooperation mit HSB verkündet.

“Wichtiger als das Geld dürfte dabei eine Kooperation der beiden Unternehmen sein. Denn Relayr hat eine Plattform für das Internet der Dinge entwickelt, über die vernetzte Maschinen und Sensoren gesteuert werden können. Zu den Kunden gehören Bosch, Dell, Cisco oder Schindler. Der Hersteller von Rolltreppen und Aufzügen kann beispielsweise mit Hilfe von Relayr seine Anlagen einfacher aus der Ferne kontrollieren”, berichtet WiWo Gründer zum millionenschweren Deal.

“Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit relayr zur Kombinierung unserer Versicherungslösungen mit deren IoT-Anwendungen. HSB kann den Kunden von relayr Vertrauen in ihre IoT-Investitionen schenken, indem die finanzielle Sicherheit geschaffen wird, dass die Leistungen erbracht werden, gleichgültig, ob es um gesteigerte Produktion, geringere Ausfallzeiten, die Entwicklung neuer Einkommensströme oder verringerte Instandhaltungskosten geht”, sagt Greg Barats, President und Chief Executive Officer von HSB.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.