#5um5 “Gegen 19:30 Uhr wird für alle Essen bestellt”

"Ich stehe um sechs Uhr morgens auf, mache Sport, meist laufe ich eine Runde durch den Volkspark Friedrichshain. Danach bearbeite ich erste E-Mails und bin ab circa 8 Uhr im Office, dort frühstücke ich. Denn wir werden hier ja alle mit Kaffee und Obst versorgt", sagt Sven Hock von Service Partner One.
“Gegen 19:30 Uhr wird für alle Essen bestellt”

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Fragen an Sven Hock, der den B2B-Dienstleister Service Partner One gründete.

Wie sieht Ihr ganz normaler Start-up-Arbeitsalltag aus – von früh bis spät?
Ich stehe um sechs Uhr morgens auf, mache Sport, meist laufe ich eine Runde durch den Volkspark Friedrichshain. Danach bearbeite ich erste E-Mails und bin ab circa 8 Uhr im Office, dort frühstücke ich. Denn wir werden hier ja alle mit ausgezeichnetem Kaffee und Obst versorgt. Danach ist kein Tag wie der andere. Gegen 19:30 Uhr wird für alle, die noch arbeiten, kostenlos Essen bestellt. Meistens bin ich auch dabei, es sei denn, es stehen noch Auswärtstermine an. Der Office Tag endet meist gegen 22 Uhr.

Was hätten Sie gerne vor der Gründung gewusst?
Ich hatte zuvor eine eigene Beratung und habe viel internationale Management-Erfahrung gesammelt. Doch einen Marktplatz in mehreren Ländern aufzubauen, ist natürlich eine andere operative Herausforderung, bei der mich aber zum Glück Top-Marktplatzexperten in unserem Team unterstützen.

Wie spricht man als Gründer am besten einen Investor an?
Am besten über andere Unternehmer, die bereits erfolgreiche Ventures aufgebaut haben.

Was sollten Gründer vor Investoren niemals sagen oder machen?
Das wichtigste ist sicherlich, gegenüber seinen Investoren immer ehrlich und transparent zu sein. Denn das erwartet man als Gründer ja auch von der anderen Seite.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Start-up?
Es spricht sich schnell herum, wenn eine ehrliche und faire Company als Innovator einen Markt umkrempelt. Das macht es sicherlich leichter, gute Mitarbeiter zu finden. Eine großartige Unternehmenskultur mit vielen Team-Events und einer tollen Arbeitsatmosphäre, in der alle zusammen an einem Ziel arbeiten und sich viele auch abseits der Arbeit gut verstehen – das wirkt auf viele anziehend.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.