#5um5 5 Start-ups, die sich um dreckige Wäsche kümmern

Immer mehr Wäscherei-Start-ups drängen auf den Markt. Die Dickschiffe im boomenden Segment dürften jonny fresh und ZipJet sein. Ein Vorbild für viele Online-Textilreinigungen war washio aus den USA. Das Start-up konnte sich dort aber nicht durchsetzen.
5 Start-ups, die sich um dreckige Wäsche kümmern

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Start-ups, die sich um dreckige Wäsche kümmern. Ein Vorbild für viele Online-Textilreinigungen war washio aus den USA. Das Start-up, das Wäsche bei den Kunden abholte und wieder zurückbrachte, ist inzwischen aber gescheitert. Stattliche 10 Millionen Dollar verbrannte das Wäscherei-Unternehmen dabei in rund zwei Jahren. In Deutschland boomt das Segment dagegen weiter – immer mehr Anbieter drängen auf den Markt.

jonny fresh

Das Berliner Start-up jonny fresh startete bereits im Jahre 2013. Im Gründungsjahr reinigte das Unternehmen insgesamt rund 30.000 Teile. Das Unternehmen ist in Berlin, München und Wien aktiv.

LaundryAngels

Das junge Unternehmen LaundryAngels ist in München und Hamburg unterwegs. Geführt wird das Start-up von Alexander Jais.

ZipJet

Hinter ZipJet steckt Rocket Internet. Anfang November 2014 schickte Rocket sein Wäsche-Start-ups ins Rennen. Dass junge Unternehmen ist in Deutschland nur in Berlin aktiv. Ansonsten setzt der Wäsche-Service auf London und Paris.

Wash-it

In Hamburg kümmert sich Wash-it um dreckige Wäsche. “Sie erhalten Ihre Wäsche in nur 24 Stunden wieder zurück”, verspricht das Start-up (wie die meisten Wettbewerber).

washle

Das Kölner Start-up washle bereicherte gerade erst den Reigen der Wäscherei-Start-ups. Hinter dem Unternehmen stecken [Name auf Wunsch gelöscht] und Josh Diego Medina. Als Konkurrenten sieht das Duo lokale Dienstleister wie Textilreinigungen.

Bonus: RheinWash bearbeitet Köln

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.