Überblick 12 Start-ups, die nur für Eltern gemacht sind

Eltern sind eine äußerst lukrative Zielgruppe. Immer mehr Gründer setzen deswegen auf Konzepte, die sich an Familien richten. Darunter sind viele Shop-Konzepte, aber auch viele andere Ideen, die Eltern abseits von E-Commerce-Konzepten glücklich machen wollen.
12 Start-ups, die nur für Eltern gemacht sind

Kinder sind und waren schon immer eine wichtiger Wirtschaftsfaktor. Kein Wunder also, dass etliche Start-ups auf das Geschäft mit Babys und Kindern setzen. Die Zielgruppe der jeweiligen Dienste und Plattformen sind dabei aber meist gar nicht direkt die jungen Konsumenten, sondern eher die Eltern. Und Eltern sind scheinbar eine lukrative Zielgruppe. Hier einmal 12 frische und mittelreife Start-up, die sich gezielt an Eltern richten.

babylotta

Babylotta, ein Onlineshop für Bio-Babyprodukte, wurde von Andre Ulrich gegründet. Neben Kleidung können über den Shop auch Geschenkartikel, Spielzeug sowie Accessoires für die Kleinsten bezogen werden.

endlich-durchschlafen

Müttern und Vätern, deren Kinder nicht schlafen, will Gregor Schütze bieten. Das endlich-durchschlafen aus Wien bietet einen Online-Kurs, der Eltern beibringen will, wie sie die Schlafprobleme ihrer Kinder lösen können.

Familio

Hinter Familio verbirgt sich eine Social-Network-App für Familien. Zu den Highlights der Anwendung zählt die automatische Benachrichtigung, wenn ein Familienmitglied einen Ort erreicht oder verlässt.

familynet

familynet will Eltern helfen, die “täglichen Aufgaben und Termine mit Familienmitgliedern oder Dienstleistern im Blick zu behalten”. “Abendliche Anrufe, um z. B. den Babysitter darüber zu informieren, dass er in der Kita an die Tupperbox denken muss, entfallen”, teilt das Start-up mit.

Kindhochdrei

Der Curated Shopping-Dienst Kindhochdrei richtet sich an 0 bis 12 Jährige. Eltern müssen zunächst einen Fragebogen ausfüllen, in dem neben Geschlecht und Größe auch der gewünschte Kleidungsstil ermittelt wird. Nach einem Beratungsgespräch stellen die Kinderkleidungsexperten zwei bis drei Kinder-Outfits zusammen und schicken sie versandkostenfrei zu.

Kidisto

Beim Shopping-Club Kidisto dreht sich alles nur um Kinderklamotten. Nicole Klevers startete das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Mann Peter Klevers und den beiden notebooksguenstiger-Gründern Gerd und Anja Hirsch.

kindoo

Bei kindoo können Eltern Kinderklamotten mieten “kindoo ist die ideale Lösung für Eltern, die ihre Kinder in den ersten beiden Lebensjahren modisch einkleiden möchten, ohne dabei alle paar Wochen hohe Ausgaben für neue Kleidung zu haben”, sagt Bea Graf, die die Plattform mit ihrem Partner Daniel Peter ins Leben gerufen hat.

Librileo

Beim jungen Berliner Start-up Librileo, das von Julius Bertram geführt wird, verkauft “individuelle und altersgerechte” Kinderbücherabos. “Unsere Experten suchen die Kinderbücher aus, wir verpacken sie mit ganz viel Liebe und schicken sie monatlich direkt zu dir nach Hause”, teilt die Jungfirma mit.

Lillydoo

Das Frankfurter Start-up Lillydoo, das von Gerald Kullack und Sven Bauer geführt wird, verkauft Feuchttücher und Windeln. Dabei setzt das junge Unternehmen auf sehr flexible Abomodelle, die Nutzer können den Lieferrhythmus selbst definieren.

Mami Poppins

Mami Poppins positioniert sich als Kinderwagen-Vermietung. Für Vielflieger und Städtereisende vermietet das Unternehmen Flugbuggys und Flugsicherheitsgurte. “Für Umweltbewusste vermieten wir Kinderwagen im Abo. Unsere Abo-Modelle mit 4 Wechseloptionen sind derzeit einzigartig”, teilt die Jungfirma mit.

miBaby

Das Münchner Start-up miBaby, welches von Björn Anton und Tim Kettenring gegründet wurde, positioniert sich als “persönlicher Berater für alle Anschaffungen fürs Baby”. Auf der Plattform finden Eltern unter anderem Checklisten zu Themen wie Babyzimmer, Spielzeug und klinikkoffer.

tonies

tonies, ein bunter Würfel, mit dem Kinder Musik und Hörspiele hören können, wirft die gute, alte CD aus dem Kinderzimmer. “Zerkratzte CDs, die ständig hängen bleiben, leiernde Kassetten, Bandsalat: endlich Vergangenheit! Wir bringen die digitale Audio-Revolution ins Kinderzimmer”, verspricht das Team von tonies.

Bonus: Babymarkt (Online-Shop für Babyartikel), Ella & Paul (Stofftiere aus Kinderzeichnungen), fidella (Online-Shop für Tragetücher), Fox & Sheep (Spiele für Kinder), desmogi (Tauschbörse für Kinderkleidung), goodhands (Kinderbetreuung buchen), kilenda (Kindersachen mieten), kinderado (Gebrauchte Kinderkleidung), Kinderprint (Kunstbuch aus Kinderzeichnungen), mamikreisel (Secondhand-Plattform), Percentil (Second Hand-Kinderkleidung), Meine Spielzeugkiste (Spielzeugflatrate), Playbrush (Gamification-Zahnbürste), Synagram (App zum Orten), Tausendkind (Online-Shop für Kindermode) und windeln.de (Online-Shop für Windeln und Kindersachen).

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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