#5um5 5 Dinge, die Männer und Frauen über Clue wissen sollten

Die Zyklus- und Fruchtbarkeits-App Clue ist ein echter Millionenhit. Innerhalb von knapp einem Jahr stieg die Zahl der Nutzer um 4 Millionen - auf nun 5 Millionen User. Momentan ist Clue in 11 Sprachen verfügbar. Es ist somit noch Luft nach oben in Sachen Nutzer. Hier 5 Dinge, die Männer und Frauen über Clue wissen sollten.
5 Dinge, die Männer und Frauen über Clue wissen sollten

Unsere Rubrik “5 um 5” liefert jeden Tag um Punkt 5 Uhr insgesamt – wer hätte das gedacht – 5 wissenswerte Fakten, bahnbrechende Tipps oder hanebüchene Anekdoten rund um ein startupaffines Thema. Heute geht es um: 5 Dinge, die Männer und Frauen über Clue wissen sollten.

Anfänge

Das Berliner Start-up Clue, eine Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, das 2013 von Ida Tin und Hans Raffauf gegründet wurde, gehört schon länger zu den “Start-ups, um die uns das Ausland beneidet“. Die Idee hinter Clue ist einfach, aber grandios: Die kostenlose Anwendung will Frauen helfen, “den eigenen Zyklus zu verfolgen und ihren Körper besser zu verstehen”. Durch tägliches Eingeben von Stimmung, sexueller Aktivität und Details zur Menstruation lerne die App seine Nutzerinnen kennen und könne so Aussagen über deren individuelle Fruchtbarkeit treffen, heißt es zum Konzept der Anwendung. Abgerundet wird das Konzept mit Infos über die Menstruation und PMS.

Farbe

Die Farbe spielt bei Clue eine wichtige Rolle. Das Start-up betont immer wieder, dass seine App “wissenschaftlich und nicht pink ist”. “Das mag jetzt trivial klingen, aber fast alle anderen Apps sind pink. Und es gibt tatsächlich viele Frauen, die das nicht wollen. Außerdem haben wir auch viele männliche Nutzer, die den Zyklus ihrer Frau mitverfolgen wollen”, sagte Gründerin Tin 2014 im Gespräch mit Gründerszene.

Risikokapital

Der Twitter-Investor Union Square Ventures und Mosaic Ventures investierten Ende 2015 gemeinsam mit den Altinvestoren (Brigitte Mohn, Atlantic Internet, die Arnault-Gruppe und Joanne Wilson) stattliche 7 Millionen Dollar in Clue. Insgesamt flossen damit rund 10 Millionen Dollar in das Start-up. “Wir haben Clue ein Jahr lang beobachtet. Es ist eines der aufregendsten Start-ups in Europa”, sagte Simon Levene, Mitgründer und Partner bei Mosaic Ventures, zum Einstieg bei Clue.

Expansion

Nach eigenen Angaben ist Clue “die weltweit am schnellsten wachsende Zyklus- und Fruchtbarkeits-App”. Mehr als 5 Millionen Menschen weltweit nutzen die App. “In weniger als zwölf Monaten haben mehr als vier Millionen Frauen aus 190 Ländern die App neu für sich entdeckt”, teilt das Start-up im Juni dieses Jahres mit. Momentan ist Clue auf 11 Sprachen für iOS, Android und für die Apple Watch erhältlich und seit September 2015 in das Apple Health miteingebunden. Momentan arbeiten 35 Mitarbeiter für das Start-up.

Refinanzierung

Momentan steht bei Clue das Wachstum im Vordergrund, nicht nicht Refinanzierung. Die Hauptstädter wollen weltweit die Nummer eins unter den Frauengesundheits-Apps werden. In Sachen Monetarisierung stehen aber einige Optionen, Ideen im Raum – etwa eine kostenpflichtige Premium-Version. Clue will aber auch in Zukunft mit den Daten der Nutzer kein Geld verdienen oder Werbung in die App integrieren.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.