Die Börse ruft! HelloFresh ist jetzt 2,6 Milliarden Euro wert

Vor dem geplanten Börsengang fließt weiteres Geld in HelloFresh - diesmal 75 Millionen Euro. Insgesamt flossen somit bisher über 245 Millionen Euro in das Berliner Start-up. Rocket Internet erhöht seinen Anteil an HelloFresh auf 57,2 %. Nun kann der Börsengang wohl kommen!
HelloFresh ist jetzt 2,6 Milliarden Euro wert

Rocket Internet pumpt HelloFresh, das bald an die Börse soll, weiter auf und baut seinen Anteil am Berliner Start-up auf 57,2 % aus. 75 Millionen Euro fließen diesmal in HelloFresh. “Aus der Finanzierungsrunde, die vom Investment Manager Baillie Gifford gezeichnet wurde, ergibt sich eine neue Post-Money-Bewertung von HelloFresh in Höhe von 2,6 Milliarden Euro”, teilt die samwersche Firmenschmiede mit.

Erst im Februar sammelte Hellofresh 110 Millionen Euro ein. Damals lag die Bewertung bei gerade einmal 623,8 Millionen. Innerhalb von wenigen Monaten erhöhte sich die Bewertung des Start-ups somit um gewaltige 2 Milliarden Euro – klingt nicht unbedingt nach einer gesunden Entwicklung. Insgesamt flossen bisher über 245 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Seit Ende Dezember 2011 liefert Hellofresh seinen Nutzern Zutaten und passende Rezepte ins Haus. Baillie Gifford ist mit Rocket Internet übrigens bereits bestens vertraut: Die Investmentfirma pumpte bereite Geld in Rocket Internet selbst und in Home24.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Hellofresh einen Umsatz in Höhe von 70 Millionen Euro und einen Verlust von rund 12 Millionen Euro. Momentan ist das Start-up unter anderem in Deutschland, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, Australien und den USA unterwegs.

Hausbesuch bei HelloFresh

ds-hb

ds-Haus- und Hoffotograf Andreas Lukoschek durfte sich kürzlich bei HelloFresh einmal ganz genau umsehen – er fand unter anderem Designer-Möbelstücke, einige schicke Blumen und ein moderne Großküche. Einige Eindrücke gibt es in unserer kleinen, aber feinen Fotogalerie.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.