Start im Herbst Roland Berger setzt auf Visa und FinTech-Start-ups

Roland Berger drängt weiter mit aller Macht in die Start-up-Szene. Gemeinsam mit Visa gründen die Berater, die zuletzt noch einen Super-Inkubator mit Rocket Internet gründen wollten, einen digitalen Hub in der deutschen Hauptstadt. Zunächst geht das FinTech-Center Visa Europe Collab Berlin an den Start.
Roland Berger setzt auf Visa und FinTech-Start-ups

Bald gibt es mit dem Anlaufpunkt Visa Europe Collab Berlin einen weiteren digitalen Hub in der deutschen Hauptstadt. Hinter dem Projekt, das Jahr für Jahr “20 Ideen durch die hunderttägige Proof of Concept-Phase” führen will, stecken Visa Europe Collab, also der Kreditkartenriese Visa und Roland Berger Strategy Consultants. Visa-Hubs gibt es bereits in London und Tel Aviv. Alle Zentren sind auf das FinTech-Segment fokussiert. Wobei das Visa Europe Collab-Center in Berlin nur “das erste Projekt im Rahmen des Digital Hub” sein soll. Details bleiben die Partner aber schuldig. Im Herbst 2015 soll der gemeinsame Hub an den Start gehen.

Zum Vorhaben teilen die bekannten Partner mit: “Der gemeinsame Hub bringt Unternehmen, Experten und Start-ups zusammen, um digitale Innovationen sowie Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zudem ermöglicht er einen branchen-übergreifenden Wissenstransfer. Er bietet hierfür verschiedene Formate, wie Start-up-Pitches, Netzwerkveranstaltungen, Beratungsangebote, gemeinsame Arbeitsplätze sowie die Möglichkeit, Prototypen zu programmieren und zu bauen und Geschäftsmodelle zu testen. Beide Partner bringen ihre Perspektiven als Dienstleister und Berater, ihre Expertise in der Zahlungsindustrie und im Beratungsgeschäft sowie ihre weitreichenden Netzwerke ein”.

Roland Berger sorgte zuletzt mit der Ankündigung gemeinsam mit Rocket Internet einen “Super-Inkubator” gründen zu wollen für Aufsehen. Inzwischen planen die Berater aber nur noch einen “Corporate Digital Excubator”, also “eine Plattform, die Firmen vom Start bis zu einem erfolgreichen Exit begleiten soll” – siehe manager magazin und “Das unerträgliche Warten auf den Super-Inkubator“.

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Foto: azrael74

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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