RightHome geht an den Start Rocket Internet macht nun Maklern das Leben schwer

Seit dem 1. Juni greift bundesweit das Bestellerprinzip. Auch Rocket Internet will diese neue Chance nutzen, ein Unternehmen zu platzieren. Der samwersche Ableger hört auf den Namen RightHome. Das junge Unternehmen, bringt sich dabei ganz offen als "Alternative zum Makler" ins Spiel.
Rocket Internet macht nun Maklern das Leben schwer

“Wir vermieten Ihre Wohnung zum Festpreis von nur 499 Euro”, heißt es auf der Startseite von RightHome, einem neuen Start-up aus dem Hause Rocket Internet. Das junge Unternehmen bringt sich dabei ganz offen als “Alternative zum Makler” ins Spiel. RightHome fungiert im Grunde als eine Full-Service-Agentur rund um das Vermieten von Wohnungen. Das Start-up kümmert sich um die Erfassung der Daten, das Anfertigen von Fotos und das Erstellen des Exposés. Erst wenn den Kunden dies gefällt, veröffentlicht RightHome die Anzeige auf “den großen deutschen Immobilienportalen”. Das Start-up kümmert sich sogar um die Abstimmung der Besichtigungstermine und den Vertragsschluss.

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Geführt wird RightHome von Johannes Becher, laut Xing-Profil Global Venture Development Director bei Rocket Internet und zuletzt Head of Business Development bei Lendico (ebenfalls Rocket Internet). Die börsennotierte Firmenschmiede will sich zum Unternehmen nicht äußern. Der Hintergrund zu RightHome ist ansonsten simpel: Seit dem 1. Juni greift bundesweit das Bestellerprinzip. Mit dem neuen Gesetz soll erreicht werden, dass künftig derjenige den Makler bezahlt, der ihn beauftragt. Diverse Start-ups versuchen seitdem den Markt aufzumischen.

Fotogalerie: Rocket Internet – Die neuesten Start-ups

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Der Berliner Über-Inkubator Rocket Internet gründet bekanntlich Start-ups wie am Fließband – und manchmal noch schneller. Hier eine Übersicht der neuesten Projekte.

Foto: Symbol of the house and stick the key in the keyhole from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.