7 neue Deals Chal-Tec, Juniqe, Dojo Madness und Co. im Millionenfieber

In unserer "Neue Deals"-Rubrik gibt es regelmäßig aktuelle Investitionsmeldungen und Exits in Kurzform. Heute geht es um Chal-Tec, Juniqe, Dojo Madness, Danato, Exozet, Covomo und Hungr. Bei Chal-Tec etwa steigt Ardian ganz groß ein. Und Juniqe sammelt direkt mal 5 Millionen Euro ein.
Chal-Tec, Juniqe, Dojo Madness und Co. im Millionenfieber

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht diese Meldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform.

Ardian investiert in Chal-Tec

Großinvestition: Die unabhängige Investmentgesellschaft Ardian steigt bei Chal-Tec ein und sichert sich 40 % am Berliner Unternehmen, dass sich als “international operierendes E-Commerce-Unternehmen” positioniert. Über die genauen Konditionen haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Nur so viel: Chal-Tec wirtschaftet profitabel und strebt für 2015 einen Umsatz von 100 Millionen Euro an. “Chal-Tec ist ein dynamisches Unternehmen, das sich innerhalb kürzester Zeit einen starken Namen in der E-Commerce-Branche gemacht hat”, sagt Marc Abadir von Ardian. Zu Chal-Tec gehören unter anderem Marken wie Electronic-Star.de.

Juniqe sammelt 5 Millionen Euro ein

Investment: Vorwerk Ventures, Redalpine, High-Tech Gründerfonds und der Fotoservice CEWE investieren “fast 5 Millionen Euro” in den Online-Kunsthändler Juniqe. Das junge Start-up plant konkret die Expansion nach Frankreich bzw. eine französische Version der Plattform. “Wir sind überzeugt, dass unser Geschäftsmodell europaweit funktioniert”, sagt Geschäftsführerin und Mitgründerin Lea Lange. Zuvor investierten bereits Redalpine, der High-Tech Gründerfonds, CEWE und German Startups Group in Juniqe.

Dojo Madness sammelt 2 Millionen ein

Finanzspritze: DN Capital, London Venture Partners, March Capital Partners, 500 Startups, The HIVE und Business Angels wie Kristian Segerstrale (unter anderem Supercell) investieren 2 Millionen Euro in Dojo Madness. Das Berliner Start-up ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. Dojo Madness ist bereits mit Lolsumo, eine Coaching-App für Spieler von League of Legends, aktiv. Derzeit arbeitet Dojo Madness an der Coaching-Plattform Bruce.gg. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

Gruner + Jahr übernimmt Danato

Exit: Das Medienhaus Gruner + Jahr übernimmt den Geschenkideendienst Danato, das 2011 gegründet wurde. “Jörg Überla hat mit seinem Team eine erfolgreiche Plattform entwickelt, die weiter wachsen wird. Das Knowhow wird uns dabei helfen, ein erfolgreiches eCommerce-Geschäft im Living-Segment zu entwickeln”, sagt Stan Sugarman, Chief Digital Officer Gruner + Jahr. Danato wurde in der Vergangenheit von Creathor Venture, GMPVC und KfW finanziell unterstützt.

German Startups Group übernimmt Exozet

Zukauf: Die German Startups Group, die derzeit an die Börse drängt, übernimmt die Mehrheit (50,48 %) an der Digitalagentur Exozet. “Mit der Mehrheitsbeteiligungbieten wir unseren Portfoliounternehmen zusätzliches Know-how und stärken unsere Positionierung als Anbieter von Smart Money für Startups”, sagt Christoph Gerlinger, Gründer der German Startups Group. Zudem steigt der Kapitalgeber bei Covomo, einer Vermittlungsplattform für Reiseversicherungen ein.

Hungr sammelt Seedkapital ein

Frisches Kapital: Giorgio Ponticelli (Wahanda), Laurens Groenendijk (Happy Investments) und Philipp Ries (Google) investieren 500.000 Euro in Hungr, eine App, mit der Nutzer Essen bestellen können. Der Clou liegt dabei im Detail: Hungr akzeptiert nur 3 bis 5 Restaurants in jedem Bezirk. “Unser kuratiertes Netzwerk von Restaurants, in Verbindung mit einem super schnellen Bestellvorgang, werden diesen Anforderungen wesentlich besser gerecht als bestehende Player. Das bisherige Feedback unserer Beta-User ist überwältigend”, sagt Rasmus Wolff, früher Chief Development Officer bei Just Eat.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

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