Alles rund um digitale Medien media.lab greift Medien-Gründern unter die Arme

In München geht das media.lab an den Start. Zielgruppe sind Journalisten, Programmierer und Designer. Neben einem Coworking-Space gibt es im media.lab ein Founders Fellowship-Stipendium. Teilnehmer an diesem Programm erhalten monatlich bis 1.200 Euro, um ihre Idee zu verwirklichen.
media.lab greift Medien-Gründern unter die Arme

Es sind gute Zeiten für Medien-Gründer. Nach Media Force, einem Berliner Inkubator für Medien-Startups, und next media accelerator, einem Hamburger Accelerator für mediennahe Startups aus ganz Europa, geht nun noch media.lab Bayern, ein Münchner Gründerprogramm für Journalisten, Programmierer und Designer an den Start.

“Das media.lab fördert als Vorgründerzentrum digitale Journalismus- und Medienprojekte von der ersten Idee bis zur Gründung eines Startups. Es richtet sich an Studenten, Berufsanfänger und Professionals aus den Bereichen Journalismus, Kommunikation, Medienproduktion und –gestaltung, Informatik und Design”, heißt es in der Selbstbeschreibung des Programms, das sich ansonsten als “Coworking-Space und Ideen-Inkubator für alle, die neue Ideen im digitalen Journalismus umsetzen wollen” bezeichnet. Partner des media.lab sind unter anderem Antenne Bayern, Kabel Deutschland, ProSiebenSat.1, Radio Gong 96,3, Sky und Sport1. Geführt wird das media.lab von Lina Timm. Um Strategie und digitale Entwicklung kümmert sich Stefan Sutor.

Und was bietet das media.lab Medien-Gründern? Erst einmal einen Coworking-Space, der allen offen steht, die Ideen “rund um digitale Medien” verwirklichen wollen. Zudem gibt es ein Founders Fellowship-Stipendium. Teilnehmer an diesem Programm, das drei bis sechs Monate dauert, erhalten monatlich 600 Euro (Studenten) bzw. 1.200 Euro (Absolventen), um ihre Idee zu verwirklichen. Business-Coaching und Mentoring gibt es noch obendrauf. Die erste Bewerberrunde läuft bis zum 1. Juni. Anteile müssen die Gründer keine angeben. “Eure Firma bleibt eure Firma”, lautet das Motto im media.lab.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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