Start-up-Investitionen 42 % aller Start-up-Gelder sammelt mal wieder Berlin ein

Berlin verfügt über die meisten Start-ups - und diese erhalten auch das meiste Geld - zumindest nach der Anzahl der Finanzierungsrunden. Nach unserer Auswertung flossen im Februar 42 % aller Start-up-Gelder in die Hauptstadt. Auf den weiteren Plätzen folgen München und Köln.
42 % aller Start-up-Gelder sammelt mal wieder Berlin ein

Im Februar zählten wir – wie im Deal-Monitor berichtet – insgesamt 48 Investitions- bzw. Übernahmemeldungen. Äußerst spannend ist dabei ein Blick auf die geografische Verteilung der vielen Deals, den wir hiermit erneut durchführen. 21 der 50 Deals (und somit nur rund 42 %) haben einen direkten Bezug zu Berlin – sprich die Start-ups und Unternehmen, die entweder Geld aufgenommen haben oder übernommen wurden, haben ihren Sitz in der deutschen Start-up-Hauptstadt.

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Auf den weiteren Plätzen im Februar folgen Hamburg und Köln mit jeweils 4 Deals. Die anderen Deals im vergangenen Monat entfallen auf weitere deutsche Städte bzw. Unternehmen, die ihren Sitz im Ausland haben. Zum Vergleich: 2014 flossen insgesamt 37 % aller Start-up-Gelder nach Berlin. Auf München entfielen im vergangenen Jahr rund 11 % aller Deals; auf Hamburg nur 5 %. Die anderen Deals im vergangenen Jahr entfielen auf weitere deutsche Städte bzw. Unternehmen, die ihren Sitz im Ausland haben.

Passend zum Thema: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

Foto: Piles of German money in a Berlin bank from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Mark Meier

    Die Meldung ist ja interessant, aber leider teilweise doch sehr unscharf:
    So ist erst von 48 Deals für Februar 2015 die Rede. Dann heißt es jedoch 21 von 50 (nicht mehr 48?) Deals entfallen auf Berlin. Das seien rund 42%. 21 von 50 sind jedoch nicht rund, sondern exakt 42%. 21 von 48 wären hingegen 43,75% oder rund 44%. Übrigens unterstützt der verlinkte Deal-Monitor 50 Deals für Februar, wohingegen es die 48 Deals im Vormonat Januar gab. Stutzig macht in dem Zusammenhang aber auch das “nur”. Wenn als Vergleichswert für das Gesamtjahr 2014 noch von einem Berliner Anteil von 37% die Rede war, sind 42% (bzw. 43,75%?) im Februar 2015 doch eine erhebliche Steigerung bzw. ein Ausreißer nach oben.
    Noch ärgerlicher ist hingegen, dass die Anzahl der Deals mit den Startup-Geldern gleichgesetzt wird. So heißt es in der Überschrift, dass Berlin 42% der Start-Up-Gelder eingesammelt habe. Aus den im Artikel genannten Zahlen geht jedoch nur hervor, dass 42% (oder aber 43,75%?) der Deals einen direkten Bezug zu Berlin haben. In welche Richtung die Gelder fließen ist also gar nicht klar und auch nicht welches Volumen die Deals im Einzelnen hatten. Von daher ist vieles eben nicht ganz korrekt und man kann es allenfalls als Tendenz lesen, dass nach wie vor ein extrem großer Teil der Geschäfte über Berlin läuft.

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