Die zweite Klasse 8 Start-ups ziehen nun beim Microsoft Accelerator ein

Die zweite Klasse steht: Diesmal ziehen acht Start-ups in die Räumlichkeiten des Microsoft Ventures Accelerators. Dies wären: brightup, firstbird, Flowtap, Lexvisors, payever, POWZY, rooming und videopath. 500 Start-ups aus 65 Nationen bewarben sich dabei um einen Plätze im Accelerator.
8 Start-ups ziehen nun beim Microsoft Accelerator ein

Der Microsoft Ventures Accelerator geht in die zweite Runde. Diesmal ziehen acht Start-ups in die Räumlichkeiten des Brutkastens. Dies wären: brightup, firstbird, Flowtap, Lexvisors, payever, POWZY, rooming und videopath (Details unten). Die meisten Start-ups kommen dabei aus Deutschland, zwei aus Österreich und eins aus der Schweiz. Spannend dabei: payever war schon in der zweiten Klasse des ProSiebenSat.1 Accelerators an Bord. Für das viermonatige Programm des Microsoft Ventures Accelerators müssen die Macher aber zumindest keine Anteile abgeben.

500 Start-ups aus 65 Nationen bewarben sich dabei um einen Plätze im Accelerator. “Wir freuen uns über die große Zahl der Bewerbungen und deren Qualität. Das hatte sich schon in der letzten Accelerator-Klasse abgezeichnet und führt sich jetzt genauso fort”, sagt Marius Sewing, CEO-in-Residence des Microsoft Ventures Accelerators in Berlin.

Im ersten Durchgang waren mit Attaching.it, Babbo, Cringle, Medlanes, MyLorry, Pinio, Productive Mobile, Sensorberg, UnlockYourBrain neun Start-ups beim Microsoft Ventures Accelerator an Bord. Siehe dazu auch unsere große Übersicht über alle Start-ups, die bisher auf deutsche Accelerator-Programme gesetzt haben.

Microsoft Ventures Accelerator: Die zweite Klasse

brightup
brightup aus Hamburg tritt mit dem Ziel an, die häusliche Beleuchtung intelligenter zu machen. Im Smart Home lassen sich alle Lampen nicht nur über Handy steuern, sondern auch automatisieren – eine App wird dabei zur Kommandozentrale.

firstbird
firstbird aus Baden in Österreich arbeitet an einem webbasierten Empfehlungstool für das Recruiting neuer Mitarbeiter. Ein modernes „Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter“ Programm verknüpft soziale Netzwerke mit einem starken Fokus auf moderne Motivationsmodelle.

Flowtap
Das Wiener Unternehmen Flowtap will Machine Learning mit mobilen Technologien kombinieren, um Verkaufsteams im Außendienst vor Ort beim Kunden mit besseren Unternehmensdaten versorgen zu können.

Lexvisors
Lexvisors macht Rechtsberatung einfach, transparent und bezahlbar. Auf einem Online-Marktplatz können Privatpersonen und Unternehmen automatisierte Lösungen für einfache Rechtsangelegenheiten finden und Preise von Anwälten für komplexere Rechtsgeschäfte vergleichen.

payever
payever bietet eine Lösung an, die es einfach macht, in Online Shops, auf Facebook oder auch per E-Mail alle gängigen Zahlungsarten zu akzeptieren und so mehr Kunden zu erreichen.

POWZY
POWZY aus dem Schweizer Lausanne erlaubt es App-Nutzern, für 30 Sekunden ihrer Aufmerksamkeit ansonsten kostenpflichtige Mehrwertdienste freizuschalten. Ein neuer Marketingkanal also, der mit Hilfe von Gamification die Grenzen zwischen Werbung und interaktivem Inhalt verschwimmen lässt.

rooming
rooming aus Berlin tritt an, um in Kooperation mit Universitäten rund um den Globus einen internationalen Marktplatz für die Vermittlung von möblierten Unterkünften auf Zeit ins Leben zu rufen. Perfekt für Studenten oder Praktikanten.

Videopath
Videopath entwickelt einen intelligenten Videoplayer und die dazugehörigen Autorentools, mit denen Unternehmen und Anbieter von Videotutorials ohne großen Aufwand interaktive Videos erstellen, veröffentlichen und das Benutzerverhalten analysieren können.

Passend zum Thema: “Diese Start-ups setzten bisher auf Accelerator-Programme

Foto: Close-up Of A Businessman Carrying Box At His Workplace from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.