Kurzmitteilungen: 7VPD, GetYourGuide, SumUp, Lovoo, tado, Lebensmitel, BVDS

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger […]
Kurzmitteilungen: 7VPD, GetYourGuide, SumUp, Lovoo, tado, Lebensmitel, BVDS

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten ein. Leider können wir nicht alle Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In den “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht. Heute geht es um GetYourGuide, SumUp, Lovoo, tado, Lebensmitel und den BVDS.

GetYourGuide gewinnt SevenVentures Pitch Day

Glückwunsch: GetYourGuide (www.getyourguide.de) räumt beim SevenVentures Pitch Day (7VPD), den deutsche-startups.de am Donnerstag live übertragen hat, ab. Die Buchungsplattform für Touren, Ausflüge und Attraktionen erhält mit der Auszeichnung Medialeistungen in Höhe von vier Millionen Euro. Platz zwei und damit ein Werbebudget von zwei Millionen Euro Mediavolumen geht Tado (www.tado.com) aus München. Platz drei und eine Million Euro Mediavolumen an Azimo (www.azimo.com) aus London. Im vergangenen Jahr gewann die Online-Sprachschule busuu (www.busuu.com) beim SevenVentures Pitch Day. Der diesjährige Publikumsaward geht an eyeglass24 (www.eyeglass24.de). Der Publikumspreis besteht aus einem Beratungspaket in Höhe von 30.000 Euro, das die Berliner Digital-Business Beratung enable2grow und die PR-Agentur piabo zur Verfügung stellen. Hier entlang zur Fotogalerie.

Zahlen mit SumUp jetzt auch in Brasilien

Samba: Mit SumUp (www.sumup.de) lassen sich Kartenzahlungen per Smartphone akzeptieren. Seit dem Markteintritt im August 2012 ist SumUp eigenen Angaben nach in insgesamt 11 europäische Länder expandiert und bereitet aktuell die globale Expansion mit seinem Team von 140 Mitarbeitern aus 26 Nationen vor. Jetzt wagt das Unternehmen den Schritt nach Brasilien. „Der Eintritt in den brasilianischen Markt ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Wachstumspfad. In Brasilien gibt es mehr als 22 Millionen kleine und mittlere Unternehmen und jeden Tag kommen Tausende hinzu“, sagt SumUp-Mitgründer Jan Deepen. Das brasilianische Team der Firma hat seinen Sitz in São Paulo. SumUp hat seine größten Standorte in Berlin, London, Dublin und Moskau.

Flirt-App Lovoo mit neuen Zahlen

l’Amour: Die Dresdner Flirt-App Lovoo (www.lovoo.com) um die Brüder Benjamin und Björn Bak hat eigenen Angaben nach die 5 Millionen-Marke bei der Anzahl der Nutzer geknackt. Damit habe sich die Zahl der Singles, die mit Hilfe geodatabenbasierter Angaben auf Partnersuche sind, seit Anfang des Jahres in Deutschland verfünffacht. Mit diesen Zahlen im Hinterkopf richtet sich der Blick des mittlerweile acht-köpfigen Gründerteams nun auf die internationale Expansion. In Großbritannien flirten nach dem Start von Lovoo im Juli 2013 bereits 240.000 Singles über die App. Die französische und spanische Version der App nutzen nach nur einem Monat in Frankreich über 60.000 und in Spanien mittlerweile knapp 40.000 Singles.

tado heizt in Großbritannien ein

Heizung: Brrrr… ist das kalt. Seit November 2012 verkauft tado (www.tado.com) seine Heizungs-App in der DACH-Region. Ab sofort können auch britische Haushalte mit tado gleichzeitig Energie sparen leben. Die Systeme werden seit Anfang November nach Großbritannien ausgeliefert. „Nicht nur die App haben wir angepasst sondern auch ein komplett neues Connector Kit entwickelt, welches mit nahezu allen Heizungssystemen in Großbritannien kompatibel ist“, sagt Christian Deilmann, Gründer und CEO von tado. Im Online Shop kann tado entweder zum Einmalpreis von £249 gekauft oder für £6.99 im Monat gemietet werden. tado ist eine Heizungs App für Privathaushalte, kleine Büros oder Ladengeschäfte. Sie erkennt, wo sich die Bewohner aufhalten und regelt dementsprechend die Temperatur. Zudem werden aktuelle Wettervorhersagedaten und Gebäudecharakteristika berücksichtigt.

Immer mehr Lebensmiteleinkäufe finden online statt

Studie: Verbraucher in Deutschland, Österreich und der Schweiz kaufen ihre Lebensmittel immer häufiger im Internet. Im Vergleich zu 2011 ist der Anteil der deutschen Verbraucher, die Online-Food-Retailing-Angebote nutzen, von 18 auf 27 Prozent angestiegen. Dieser Zuwachs resultiert primär aus Gelegenheitskäufern; wiederkehrende Konsumenten sind in diesem Segment noch selten. Insgesamt wird der deutsche Online-Food-Markt im Jahr 2012 auf 370 Millionen Euro geschätzt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine empirische Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney in Zusammenarbeit mit Teams der Universität zu Köln, der Universität St. Gallen und der Wirtschaftsuniversität Wien. Insgesamt wird der deutsche Online-Food-Markt im Jahr 2012 auf 370 Millionen Euro geschätzt. Das entspricht einem Online-Marktanteil von etwa 0,3 Prozent gegenüber 0,2 Prozent zum Vorjahr. Ein Drittel aller befragten Männer hat schon einmal Lebensmittel im Internet bestellt, bei den Frauen sind es nur 23 Prozent. Der Anteil der Online-Shopper ist in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen mit 35 Prozent am höchsten, gefolgt von 30 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen. Keine Rolle spielt der Kauf von Lebensmitteln im Internet derzeit für die deutschen Senioren. „Generell gilt analog zum Online-Handel mit Non-Food-Produkten: Je älter, desto geringer der Anteil derjenigen, die Lebensmittel online kaufen“, sagt Dr. Mirko Warschun, Partner bei A.T. Kearney und Leiter des Beratungsbereichs Konsumgüterindustrie und Handel in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit 38 Prozent der Antworten rangiert die Nach-Hause-Lieferung an der Spitze der Motive, warum die deutschen Verbraucher Lebensmittel online kaufen. Auf den weiteren Plätzen folgen Neugierde (33 Prozent), attraktive Preise (27 Prozent) und Zeitersparnis (25 Prozent). Im Gegensatz zu vielen Non-Food-Warengruppen spielen Promotions und andere Werbeaktionen eine untergeordnete Rolle.

BVDS erweitert Vorstand

Mitglieder: Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (kurz: BVDS, deutschestartups.org) hat auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin die bisherigen Vorstandsmitglieder Florian Nöll, Thomas Bachem (Lebenslauf.com), Erik Heinelt (Tirendo) sowie David Hanf (Smava) im Amt bestätigt. In den auf sieben Mitglieder erweiterten Vorstand wurden auch Stephanie Renda (Match2blue), Sascha Schubert (spendino) und Christian Miele (Todaytickets) gewählt. Die Vorstandsmitglieder werden von vier den vier Beisitzern im Gesamtvorstand Andi Bruckschlögl (onpage.org), Michael Bingel (Klickfilm), Robert M. Maier (Visual Meta) und Karsten Schaal (Food.de) unterstützt. Für inhaltliche Themenfelder wie E-Commerce (Roy Uhlmann), Business Angel (Christian Vollmann), Food & Retail (Nicolas Lecloux) sowie Cyber-Sicherheit (Sven Weizenegger) wird der Vorstand weiterhin Koordinatoren berufen. „Das erste Jahr unseres Verbandes ist eine Erfolgsgeschichte: unter den 200 Start-ups und insgesamt 250 Mitgliedern sind viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich bei uns im Verband ehrenamtlich engagieren um das Start-up-Ökosystem deutschlandweit nachhaltig zu stärken und auszubauen“, sagt Florian Nöll.

Foto: SevenVentures/Twitter

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.