Kurzmitteilungen: kautionsfrei, wirkaufens, auxmoney, Leuphana Business Accelerator

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: kautionsfrei, wirkaufens, auxmoney, Leuphana Business Accelerator

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um kautionsfrei, wirkaufens, auxmoney und den Leuphana Business Accelerator.

kautionsfrei.de nennt erstmals Zahlen

Zahlen, bitte: Die Düsseldorfer Jungfirma kautionsfrei.de (www.kautionsfrei.de), die sogenannte Mietkautionsbürgschaften vermittelt, sieht sich auf einem guten Weg. “kautionsfrei.de ist es gelungen, seinen Nutzern über 50 Millionen Euro einzusparen”, teilt das Unternehmen mit. Wobei man das Konzept von kautionsfrei.de erst noch einmal erklären muss: Damit das Geld für Mieter flüssig bleibt, bietet das Düsseldorfer Unternehmen einen besonderen Service an: Vermieter erhalten eine Bürgschaftsurkunde und können so auf die Kaution des Mieters verzichten. Im Gegenzug zahlen Mieter 5,25 % der Kautionssumme pro Jahr an die R+V Versicherung. “Wir freuen uns darüber, dass wir Mietern bereits so viel Geld einsparen konnten“, sagt Franz Rudolf Golling, Geschäftsführer von kautionsfrei.de. „Deutsche Haushalte müssen für einen Umzug in der Regel eine Mietkaution von 1.500 Euro einkalkulieren. Viel Geld, das ein nahezu zinsloses Dasein auf Vermieterkonten fristet.” Was dann im Grunde bedeutet, dass kautionsfrei.de bei rund 50 Millionen Euro eingesparten Kautionen bisher eine niedrige fünfstellige Zahl an Kunden gewinnen konnte und bisher eine niedrige siebenstellige Eurosumme über kautionsfrei.de an die R+V Versicherung geflossen ist. Ein guter Anfang, aber sicherlich ausbaufähig. Das Unternehmen hält dazu fest: “Auch wenn diese Alternative zum Start insbesondere bei Branchenkennern für Skepsis sorgte, konnte sie sich bei Menschen mit geringen finanziellen Mitteln wie auch bei denjenigen, die beruflich bedingt häufig umziehen, schnell durchsetzen”.

Anzeige
* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse

wirkaufens startet in Polen

Elektronik: Erst im letzten Jahr startete der Elektronikankauf im Internet, wirkaufens.de (www.wirkaufens.de), in Österreich und Spanien. Offenbar mit Erfolg, denn jetzt wagt das Unternehmen mit seinen 100 Mitarbeitern den Sprung über die Grenze nach Polen. Dort wird das deutsche Unternehmen mit Sitz in Frankfurt/ Oder unter dem Namen Kupimyto, eine 1zu1-Übersetzung des deutschen Namens, aktiv sein. „Der polnische Markt stand für uns schon immer im Fokus. Bedingt durch unseren Standort in Frankfurt (Oder), unserer Nähe zur Europauniversität Viadrina und dem sehr großen Anteil an polnischen Mitarbeitern. Aus diesen Gründen war es für uns nur eine Frage der Zeit, wann wir in Polen mit dem Ankauf von Elektronik über das Internet beginnen“, sagt Firmengründer Christian Wolf. In Spanien und in Österreich kauft das Unternehmen nur wenige Monate nach dem Start eigenen Angaben zufolge monatlich tausende Geräte an. Einen ähnlichen Erfolg erwartet das Unternehmen nun in Polen. Insgesamt kauft wirkaufens.de monatlich über 20.000 Geräte an und bereitet diese wieder professionell für den Weiterverkauf auf.

auxmoney vergrößert Mangement

Zuwachs: Der Online-Kreditmarktplatz auxmoney (https://www.auxmoney.com) bestellt Raffael Johnen mit sofortiger Wirkung zum neuen Geschäftsführer. Johnen tritt damit in die operative Führungsriege und bekleidet künftig die Position des CEO bei auxmoney. Mit Johnen steigt ein ausgewiesener Finanzfachmann in die Unternehmensspitze auf. Johnen wird sich auf die Weiterentwicklung des Unternehmens konzentrieren. Philipp Kriependorf wird als Geschäftsführer in der Funktion eines COO weiterhin das operative Geschäft des Unternehmens verantworten. „Ich bin überzeugt, dass Crowdlending die Kreditfinanzierung der Zukunft ist,“ so Johnen. auxmoney hat gerade erst seine Veröffentlichungsgebühren gestrichen, die Nutzer bisher zahlen mussten und sich damit einen deutlich seriöseren Anstrich verpasst.

Pütz und Adrion Jurymitglieder des Leuphana Business Accelerator

Jurymitglied: Michael Pütz, Mitgründer von DaWanda und Benjamin Adrion, Initiator der Wasserinitiative Viva con Agua, unterstützen ab sofort die Jury des Leuphana Business Accelerator. Beim Gründungswettbewerb der Univerität Lüneburg werden erneut die drei Gründungsideen gesucht. Zu gewinnen gibt es im Anschluss eine intensive Unterstützung im Gründungsvorhaben durch die Infrasturktur der beteiligten Fakultäten. Darüber hinaus winken jeweils zwei Personen pro Gewinnerteam eine halbe Stelle an der Universität für maximal zwei Jahre. Neben Michael Pütz und Benjamin Adrion werden Professoren der Leuphana Universität Lüneburg sowie Vertreter der regionalen Politik die Jury unterstützen. Die Ausschreibungsfrist für den Gründerwettbewerb läuft noch bis zum 31. März.

deutsche-startups.de gibt es auch bei Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest. Sie können außerdem unseren brandheißen RSS-Feed oder unseren täglichen Newsletter abonnieren.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.