Kurzmitteilungen: A better tomorrow, InnoGames, DaWanda

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: A better tomorrow, InnoGames, DaWanda

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um A better tomorrow, InnoGames und DaWanda.

A better tomorrow existiert nicht mehr

Offline: Das 2006 von Andre Grünhoff gegründete Shirtlabel-Community A better tomorrow (www.­a-­better-­tomorrow.­com) ist am Ende. “Durch Beschluss des Amtsgerichts Düsseldorf (501 IN 207/12) vom 30.10.2012 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist damit kraft Gesetzes aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen”, heißt es im Handelsregister. Das Düsseldorfer Start-up bezeichnete sich als “community-basiertes Shirtlabel”. Junge Designer konnten auf der Plattform ihre Designs in Design-Contest präsentierten. Die Community wählte daraus die besten Motive, welche A better tomorrow dann zum Kauf anbot. Noch im August präsentierte A better tomorrow seine neu Website. Zitat: “Eine komplett neue Shopengine dient als Basis, um dem weiteren Wachstum auch backendseitig gerecht zu werden. Im Frontend wurde vor allem auf Übersichtlichkeit und verbesserte Usability Wert gelegt”. Anfang September verstummte A better tomorrow dann: Social Media-Kanäle wie Twitter werden seitdem nicht mehr gepflegt. Seitdem findet man auf diversen Foren auch viele Kunden, die sich über schlechten Support und nicht vorhandene Informationspolitik des Unternehmens beschweren. Zumindest ist mit der Insolvenz nun klar, woran dies alles lag.

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InnoGames peilt 50 Millionen Euro Umsatz an

lklkl: Die Hamburger Spieleschmiede InnoGames (www.innogames.com) peilt für das laufende Jahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. “Unser Wachstum ist seit Jahren beständig, alleine in den vergangenen zwei Jahren steigerten wir unseren Umsatz jeweils um 50 %”, sagt Armin Busen, Chief Financial Officer bei InnoGames. Von Krise wie bei Bigpoint, wo kürzlich 15 % der Mitarbeiter gehen mussten, ist bei InnoGames somit keine Spur. Zurzeit arbeiten über 200 Festangestellte für das Unternehmen. Ende 2013 sollen es rund 280 sein. Im Umbruch ist InnoGames aber auch. Neben neuen Spielen wollen die Hanseaten vor allem mit den mobilen Versionen von Forge of Empires, Grepolis und Die Stämme weitere Marktanteile gewinnen. Die Browserspieleschmiede InnoGames ging einst aus dem Hobbyprojekt Die Stämme hervor. Im Mai 2010 stieg idelity Growth Partners Europe (FGPE) beim Unternehmen ein.

DaWanda will 7 Millionen Euro Umsatz einfahren

Zahlen, bitte: Das Berliner Start-ups DaWanda (www.dawanda.de), ein Marktplatz für Selbstgemachtes, gewährte der “Süddeutschen Zeitung” einen Blick auf sein Zahlenwerk. Demnach beschäftigt das Start-up rund 150 Mitarbeiter aus 16 Ländern. Mit 2,5 Millionen Produkten sieht sich Dawanda laut Bericht als Marktführer in Europa: “Jeden Tag kommeen 8.000 Produkte dazu, 90.000 Verkäufer sind heute bei Dawanda, jeden Tag schauen 9,5 Millionen Besucher vorbei”. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete DaWanda einen Umsatz in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Im laufenden Jahr will DaWanda-Chefin Claudia Helming 7 Millionen Euro umsetzen. Wobei im Hintergrund auch mit dem eisernen Besen gerechnet wird: Erst im Oktober war bekanntgeworden, dass das Unternehmen sich laut Gründerszene von “rund 7 & der Belegschaft” trennte. Zuvor hatte das Start-up eine große Expansion in mehrere europäische Märkte angekündigt.

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