Fidelity investiert in InnoGames

Kehrtwende bei der erfolgreichen Browserspieleschmiede InnoGames (www.innogames.de). Seit dem Start im Jahre 2003 bauten die Gründer Eike und Hendrik Klindworth sowie Michael Zillmer ihr Unternehmen ohne fremdes Kapital auf. An diesem Prinzip gab […]

Kehrtwende bei der erfolgreichen Browserspieleschmiede InnoGames (www.innogames.de). Seit dem Start im Jahre 2003 bauten die Gründer Eike und Hendrik Klindworth sowie Michael Zillmer ihr Unternehmen ohne fremdes Kapital auf. An diesem Prinzip gab es jahrelang nichts zu rütteln. Jetzt holen sich die Hamburger, die die Spiele Die Stämme, The West und Grepolis betreiben, mit Fidelity Growth Partners Europe (FGPE) erstmals einen Partner ins Boot. FGPE steigt mit einer Minderheitsbeteiligung ein. Ein zweistelliger Millionenbetrag soll dafür geflossen sein. “FGPEs Unterstützung – sowohl in finanzieller, als auch in beratender Hinsicht – versetzt uns in die Lage, das Unternehmenswachstum nochmals zu beschleunigen”, sagt Hendrik Klindworth. “Der Markt der Online-Spiele wächst rasant und wir wollen dabei in Zukunft eine dominierende Rolle spielen. Die Kombination unseres langjährigen Spiele Know-hows und der weitreichenden Erfahrung von FGPE wird dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor sein.” Vor allem die weltweite Expansion soll durch den neuen Gesellschafter weiter beschleunigt werden. Bei Suche nach einem passenden Investor wurde InnoGames von Corporate Finance Partners unterstützt.

“InnoGames hat alles was man braucht, um eine Firma mit weltweitem Erfolg zu werden”, sagt Davor Hebel von FGPE. “Das Unternehmen betreibt und entwickelt einige der beliebtesten Browsergames überhaupt und hat in kurzer Zeit Communities aus Millionen faszinierter Spieler aufgebaut”. Weltweit sind bisher knapp 50 Millionen Nutzer bei den Spielen von Innogames registriert. Bereits jetzt stehen alle Zeichen auf Expansion: Mit InnoGames Korea wurde im April dieses Jahres die erste Tochtergesellschaft gegründet. Zudem verstärkt seit dem vergangenen Monat der ehemalige Gamigo-Vorstand Sven Ossenbrüggen die Geschäftsführung von InnoGames. Aktuelle Umsatzzahlen nennt InnoGames keine. Im vergangenen Jahr wollte das Unternehmen erstmals einen zweistelligen Millionenumsatz erwirtschaften. Mit dem Engagement von Fidelity bei InnoGames stellt die deutsche Browserspieleszene wieder einmal ihre herausragende Stellung unter Beweis.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.